Neubau eines trimodalen KV-Terminals einschließlich Gleisanlagen sowie der Neubau der erforderlichen Erschließungsstraße samt Brückenbauwerk in Duisburg-Walsum als Komplettleistung zum Pauschalfestpreis. Die zu erbringenden Leistungen sind teil funktional beschrieben. Für bestimmte Leistungen gehört auch die Erstellung der Ausführungsplanung zum Leistungsumfang.
Das Ausbaugebiet hat eine Größe von ca. 6,8 ha und umfasst den Bereich Privatstraße (Zufahrtstraße) mit Anbindung im Nordwesten an die Dr. Wilhelm-Roelen-Straße mit ca. 1,3 ha und ca. 5,5 ha für den kombinierten trimodalen Ladeverkehr. Im Südosten soll das Gelände über ein Bahngleis erschlossen werden, das auf der KV-Anlage auf 4 Bahngleise erweitert werden soll.
Die Auftraggeberin beabsichtigt auf dem direkt am Rheinufer gelegenen logport VI Areal in Duisburg-Walsum (ehem. Betriebsgelände der Papierfabrik Walsum) den Neubau eines trimodalen KV-Terminals einschließlich Gleisanlagen sowie den Neubau der zugehörigen Erschließungsstraße samt Brückenbauwerk als Komplettleistung zum Pauschalfestpreis.
Die gesamten Bauleistungen sind von einem Auftragnehmer in 2 Bauabschnitten zu erbringen:
1. Bauabschnitt Neubau einer internen Erschließungsstraße (Privatstraße) mit Anbindung an die Dr. Wilhelm-Roelen-Straße einschließlich Entwässerung und Anschlüssen an die vorhandene Kanalisation, alle erforderlichen Ver- und Entsorgungsanlagen sowie die Errichtung eines Brückenbauwerks einschließlich Anpassung der Hauptkühlwasser-Leitung. Teilweise muss die Ausführungsplanung eigenständig durch den Auftragnehmer erstellt werden.
2. Bauabschnitt Erbringung aller notwendigen Bauleistungen für den Neubau eines KV-Terminals. Die Leistungen müssen vollständig sein, sodass sie alle Arbeiten, Teile und Einrichtungen erfassen, die für einen einwandfreien Betrieb des Terminals erforderlich sind und umfassen insbesondere folgende Gewerke:
Abbruch- und Geländeaufbereitung, Flächenbefestigung und Flächenentwässerung, alle erforderlichen Ver- und Entsorgungsanlagen, die technischen Einrichtungen, die Einfriedungen mittels Zaun- und Toranlagen sowie das Gategebäude gem. Baubeschreibung und Entwurfsplanung einschließlich Gleisbau, Erstellung der Gleisanlageninkl. Weichenheizung & Signaltechnik, Bau einer Weichenharfe und Anbindung an das Bestandsgleis, Erstellung der Kranbahnbalken, der Kranbahnschiene und des Krankabelübergabeschachtes, Erstellung der Tankplatzanlage, Elektroarbeiten sowie Beleuchtung.
Die Portalkran, Flugförderfahrzeuge und Container gehören nicht zum Leistungsumfang und dienen lediglich der Beschreibung der betrieblichen Abläufe. Der AN hat während der Bauphase entsprechende Flächen für den Portalkranaufbau bereitzustellen sowie Schnittstellen z. B. bei der Energieversorgung der Krananlage mit dem Kranhersteller eigenverantwortlich abzustimmen.
Teilweise muss die Ausführungsplanung eigenständig durch den Auftragnehmer erstellt werden.