Die Stadt Herrenberg beabsichtigt den Umbau und die Erweiterung des naturwissenschaftlichen Bereichs und die Generalsanierung des Gebäudebestandes des Andreae-Gymnasiums in Herrenberg.
Das Raumprogramm umfasst ca. 1800m² Hauptnutzfläche.
Die Kosten sind derzeit mit 2,8 Mio € netto KG 300+400 veranschlagt.
Der Baubeginn ist für Frühjahr 2021 geplant.
Für die Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49, 51 HOAI LPH 1-6, optional LPH 8, wird ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen.
Die Stadt Herrenberg beabsichtigt den Umbau und die Erweiterung des naturwissenschaftlichen Bereichs und die Generalsanierung des Gebäudebestandes des Andreae-Gymnasiums in Herrenberg.
Der gesamte NW-Bereich des Gymnasiums soll umstrukturiert und um Mehrflächen ergänzt werden. Diese notwendigen Schulraumflächen nach aktueller Schulbauförderrichtlinie können nicht im Gebäudebestand untergebracht werden, daher wird eine bauliche Erweiterung der Schule auf dem Wettbewerbsgrundstück notwendig. Die allgemeinen Unterrichtsräume sollen dabei weiterhin erhalten bleiben.
Bei der Neukonzeption der Erweiterung soll die Anbindung an den Gebäudebestandes sowie die pädagogischen und organisatorischen Anforderungen entsprechend berücksichtigt werden.
Für die Unterbringung der Raumprogrammflächen stehen der Erweiterungsbau, sowie der gesamte, nordwestliche Gebäudeteil des Gymnasiums zur Verfügung. Die Gebäudestruktur sollte erhalten bleiben. Die restlichen Gebäudeteile des Gymnasiums, die Mensa und die beiden Sporthallen bleiben in ihrer Funktion und Nutzung bestehen.
Zudem beinhaltet die Aufgabenstellung die Erstellung eines Fassadenkonzepts für das gesamte Schulgebäude aus den 70-er Jahren und das Erweiterungsgebäude von 2001. Die Sanierung ist für das ganze Gebäudeensemble vorzusehen und soll bauabschnittsweise umgesetzt werden.
Zu Zeit wird ein Architekten Wettbewerb durchgeführt, der voraussichtlich 2019 abgeschlossen sein wird. Im Wettbewerb sind Vorschläge zu machen, wie die Umsetzung der Neustrukturierung und Generalsanierung mit möglichst wenig Eingriff in den Schulalltag erfolgen kann. Hierfür ist von den Architekten ein Konzept der einzelnen Bauabschnitte aufzuzeigen.
Für das Grundstück wurde ein aktuelles Baugrundgutachten erstellt.
Auszug aus dem Baugrundgutachten - Hangwasser:
(…) Aufgrund der Hanglage des Grundstückes ist es nicht möglich, das Hangwasser nach erneuten baulichen Eingriffen auf seinen jetzigen Niveaus zu halten. Das Wasser ist daher über Sickerungen zu fassen und über die bestehenden Sickerungen abzuleiten. (…) Auszug aus dem Baugrundgutachten - Gründung :
(…) Um ein einheitliches Setzungsverhalten zu erzielen, sind die Lasten des Bauvorhabens in den halbfesten Mergel des Lettenkeupers (Westseite) bzw. den mürben Dolomitstein des Oberen Muschelkalks (Ostseite) abzutragen.
Auf der Westseite bietet es sich ggf. an, eine Gründung auf pfahlartigen Gründungskörpern vorzusehen, sofern die gegebene Erdbebenzone dies zulässt. Auf der Ostseite kann auf pfahlartigen Gründungskörpern oder auf verrohrten Bohrpfählen gegründet werden. (…) .
Die Fachplanung TGA (HLS) / bzw TGA (Elektro) ist Gegenstand einer separaten Auftragsbekanntmachung.
.
Zur Zeit finden parallel die Ausschreibungen für die Erweiterung der Vogt-Heß-Gemeinschaftsschule statt.