Selective Laser Melting Laboranlage mit spezifischer Bauraumanpassung zur Durchführung und Analyse von additiven Bauprozessen innerhalb der PETRA III HEMS Synchrotron Beamline (Haupt- und Seitenstation) und außerhalb am Hereon in Geesthacht.
1 St. SLM Laboranlage
Aufbau als offene Systemarchitektur mit guter Zugänglichkeit, Möglichkeit für flexible Erweiterungen oder Modifikationen bezüglich technischer Komponenten, kundenseitig frei programmierbarer Softwarefunktionen, Ausgabe aller Prozessdaten, Mess- und Analysedaten im Rohformat in zur Weiterverarbeitung geeigneten digitalen Datenformaten.
Anforderungen gemäss Leistungsbeschreibung:
Verarbeitbarkeit von
Aluminium-, Nickelbasis-, Titan- und Titanaluminidlegierungen sowie Eisenlegierungen und Stähle.
Maximaler Bauraumvorgaben für Haupt- und Nebenaggregate.
Kühlkonzept
Vakuumtauglichkeit und Schutzgasbetrieb
Inertgasfähige Anlage mit stufenlos geregeltem Gasfluss
Bauplattform mit einer Bauraumgröße von 50 mm (+ 30 mm/-20 mm) x 5 - 10 mm x 50 mm (+ 30 mm/ -30 mm) (L/B/H)
beheizbare Bauplattform
Auslegung Pulverreservoir ausreichend für mind. einen vollständigen Bauprozess
Sensorik (Sicherheit, Temperatur) im Bauraum
Mobiles Grundgestell
Rotation der Prozesskammer oder der Bauplattform
Ein- und Ausgangsfenster für Synchrotronstrahlung
Pulverauftragsmechanismus
Fasergekoppelte Continuous Wave Single Mode Laserstrahlquelle sowie Integrationsmöglichkeit einer zusätzlichen zweiten Laserquelle
Höhenverstellbare 3D Scaneinheit für eine "on the fly" Anpassung des Strahlquerschnittes.
Schutzgasumwälzung
Software und Maschinensteuerung incl. PC/Steuerungsrechner, Monitor und Eingabegeräte
Zugangsmöglichkeit Prozesskammer
Vorbereitung für koaxiale Prozessbeobachtung
Vorbereitung für pyrometrische (dreidimensionale) Messung der Wärmeverteilung
Baukammerreinigung
Transportkonzept
Dokumentation und Bedienungsanleitung
Aufbau, Abnahme und Training
Sicherheitsstandards und Zertifizierung (CE Zertifizierung)
Datenaufbereitungs- und Datenvorbereitungssoftware
System zur Verteilung und Absaugung eines Schutzgasstromes über dem Pulverbett
Spezifizierung Softwarelizenzen Anlagensteuerung
Kaufmännische Anforderungen
Halmholtz-Zentrum hereon GmbH beabsichtigt, über den Inhalt der vorgelegten Angebote zu verhandeln. Ein Anspruch auf Verhandlungen besteht nicht. Das HZG behält sich das Recht vor, den Zuschlag auf Erstangebote ohne auch ohne Verhandlung zu erteilen.
Die Finanzierung dieses Systems ist fördermittelgebunden, sie ist mithin in ihrem Gesamtwert limitiert und setzt eine Abnahme der Anlage und Abschluss aller vereinbarten Leistungselemente spätestens bis zum 31.12.2023 voraus. Bei Überschreitung des Budgets bleibt die Aufhebung gemäß § 63 VgV vorbehalten.
Aus diesem Grunde Vertragsbestandteil: Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, kosten-/nachteilsfrei für ihn die Rückabwicklung des Vertrages durchzuführen ohne weitere Inverzugsetzung des Auftragnehmers, wenn durch Verschulden des Auftragnehmers ein Verzug des spätesten oben genannten Liefer- und Leistungstermins absehbar bzw. eingetreten ist.
Ausführungsfrist:
Eine deutlich frühere Lieferungs- und Leistungserfüllung vor dem 31.12.2023 wird ausdrücklich angestrebt und zwischen Auftragnehmer und -geber im Detail vereinbart.
Ziel: 10 Monate ab Auftragserteilung