Erstellung eines Natura 2000-Managementplans für das 37.672 ha große Vogelschutzgebiet "Baar" in den Landkreisen Schwarzwald-Baar-Kreis, Rottweil, Tuttlingen und Breisgau-Hochschwarzwald einschließlich avifaunistischer Erhebungen.
Zu vergeben ist die Erstellung eines Natura 2000-Managementplans für das 37.672 ha große Vogelschutzgebiet "Baar" in den Landkreisen Schwarzwald-Baar-Kreis, Rottweil, Tuttlingen und Breisgau-Hochschwarzwald einschließlich avifaunistischer Erhebungen.
Die Leistungen umfassen:
- Auswertung vorhandener Unterlagen
- Erfassung und Bewertung aller im Gebiet vorkommenden und in der Zuständigkeit des Planerstellers liegenden Vogelarten der Vogelschutzrichtlinie
- Abarbeitung möglicher Zielkonflikte, insbesondere im Hinblick auf die überlappenden FFH-Gebiete (7916-311 Baar, Eschach und Südostschwarzwald, 8017-341 Nördliche Baaralb und Donau bei Immendingen, 8115-342 Löffinger Muschelkalkhochland) sowie dem Naturschutzgroßprojekt Baar
- Gebietsspezifische Formulierung von Entwicklungszielen für die genannten Vogelarten der Vogelschutzrichtlinie
- Gebietsspezifische Formulierung von Erhaltungs- und Entwicklungsmaßnahmen für die genannten Vogelarten der Vogelschutzrichtlinie unter Berücksichtigung der Zielkonflikte
- Einarbeitung der Daten und Planungen zu den Vogelarten, die im Rahmen des Waldmoduls und des Artenschutzprogramms (LUBW) bearbeitet wurden sowie im Rahmen der Zwischenevaluation vom Naturschutzgroßprojekt Baar im Jahr 2023 erhoben werden, Abarbeitung von Zielkonflikten
- Erarbeitung eines Maßnahmenplans für das Vogelschutzgebiet "Baar" unter Berücksichtigung weiterer naturschutzfachlich wertgebender Vogelarten
- Intensive Abstimmung mit Naturschutzverwaltung und - sofern erforderlich - anderen Teilen der Verwaltung
Der Managementplan ist die künftige Arbeitsgrundlage für die Naturschutz-, Landwirtschafts- und Forstverwaltung zur Umsetzung von Natura 2000. Durch die verfahrensbegleitende Öffentlichkeitsbeteiligung sollen die Akzeptanz von NATURA 2000 erhöht und weitere planungsrelevante Informationen gewonnen werden.
Die endgültige Leistungsbeschreibung wird den ausgewählten Bewerbern mit Aufforderung zur Angebotsabgabe vorgelegt.