Das Schul- und Sportamt des BA Lichtenberg plant die Grundinstandsetzung des Schulstandortes in der Wustrower Str. 28, 13051 Berlin – Schule am Wäldchen. Neben der energetischen Teilsanierung der Außenhülle ist die Sanierung des Innenbereiches für den Betriebserhalt zwingend erforderlich.
Hierzu sind Architekten- und Ingenieurleistungen für das Leistungsbild der Gebäudeplanung gem. § 34 HOAI (2013) zu vergeben. Die Leistungen umfassen die Leistungsphasen 1 bis 9 HOAI (2013).
Für die Grundinstandsetzung des Schulgebäudes am Schulstandort Wustrower Str. 28, 13051 Berlin sind Planungsleistungen gem. HOAI (2013) für die Gebäudeplanung gem. § 34 zu erbringen. Die Leistungen umfassen die Leistungsphasen 1-9 HOAI (2013).
Im Schulgebäude ist neben der energetischen Sanierung der restlichen Außenhülle vornehmlich die Sanierung des Innenbereiches erforderlich, um den notwendigen funktionalen Anforderungen aus den Musterraumprogrammen für Schulgebäude, den Anforderungen des pädagogischen Rahmenlehrplanes und den Bedingungen inklusiver Beschulung gerecht zu werden. Aktuelle bau- und fachtechnische Standards sind umzusetzen. Die Außenanlagen bedürfen einer vollständigen Grundinstandsetzung.
Die Grundinstandsetzung der Außenanlagen ist jedoch nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.
Die Einhaltung der zum gegenwärtigen Stand der Planung aktuell gültigen schulfachlichen und baufachlichen Richtwerte und Standards wird bestätigt.
Die geplanten Umbaumaßnahmen sollen bau- und bauausrüstungstechnische Maßnahmen beinhalten und zugleich den Anforderungen an die Schulbaurichtlinien, DIN, VDE und den Vorschriften des Brandschutzes, Arbeitsschutzes und den gesetzlichen Unfallversicherungsvorschriften gerecht werden.
Aufgrund der massiv steigenden Schülerzahlen ist der Schulstandort im Schulentwicklungsplan langfristig gesichert und für die Grundschulplatzversorgung im Prognoseraum unabkömmlich.
Der dauerhafte und uneingeschränkte Betriebserhalt des Standortes und der einzelnen Gebäudeteile ist über die beschriebenen Grundinstandsetzungsmaßnahmen zwingend abzusichern.
Alle Maßnahmen sind unter dem Gesichtspunkt geringstmöglicher Wartungs- und Pflegeintensität und größtmöglicher Vandalismussicherheit zu planen und umzusetzen.
Aufgabenstellung:
Neben der vorrangigen Einordnung von Klassen- und Gruppenräumen und damit verbunden dem überwiegenden Erhalt aller Raumfunktionen sind vereinzelt auch neue Funktionen erforderlich. Wesentliche Bestandteile der Sanierung sind:
— Sanierung der Fassade mit Vollwärmeschutz und Außenjalousien,
— Erneuerung aller Fenster,
— Schadstoffsanierung aller Räume und Flure,
— Strukturierte Verkabelung im gesamten Gebäude,
— Barrierefreier Zugang durch Anbau eines Fahrstuhls,
— Innensanierung, insbesondere Bodenbeläge, Akustik, malermäßige Ertüchtigung.
Die Finanzierung erfolgt auf Basis des Programms Berliner Schulbauoffensive aus der Investitionsplanung. Nach aktuellem Planungstand ist von einer Baukostenobergrenze von 6 600 000 EUR brutto für das Gesamtvorhaben, Kostengruppen nach DIN 276 200 bis 700, inkl. der Rückstellung zu unvorhergesehenen Leistungen bzw. Kosten (UV), auszugehen. Davon entfallen ca. 5 100 000,00 EUR auf die Sanierung des Schulgebäudes sowie ca. 1 500 000 EUR auf die Sanierung der Freianlagen, die jedoch nicht Bestandteil dieser Ausschreibung sind.
Die Fertigstellung der Baumaßnahme inkl. Planungsleistungen ist für das Jahr 2023 vorgesehen. Planung (2019-2020); Ausführung (2021-2023).
Es erfolgt die gemeinsame Vergabe der ausgeschriebenen Leistungen an einen Bieter bzw. eine Bietergemeinschaft; alleiniger Vertragspartner ist im Auftragsfall der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft. Eine Koordinierung der Leistungen obliegt dem Vertragspartner ohne gesonderte Vergütung, soweit hierzu nicht Vereinbarungen im Rahmen der Auftragsvergabe getroffen wurden.