Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. Teil 3 Abschnitt 1 HOAI 2013 LPH 2-9 HOAI 2013 für den Anbau D-Trakt Erweiterung Intensivstation.
Die vorliegende Planung (LPh.1) ist weiterhin in Bearbeitung und verbindlich mit dem Auftraggeber und den Fördermittelgebern abgestimmt. Die zu erstellende Vorentwurfsplanung (LPh. 2) ist verbindlich auf Basis der durch den AG noch freizugebenden Grundlagenermittlung (LPh. 1) und mit den Fördermittelgebern abgestimmten Planstand der Grundlagenermittlung (LPh. 1) zu erstellen und planerisch fortzuführen. Der aktuelle Planungsstand und die dazu erforderlichen aktuellen Unterlagen werden unter http://www.bk-trier.de/media-bkt/docs/Ausschreibungen/BKT-ARC_Planungsunterlagen.zip zur Verfügung gestellt und sind eigenständig und selbstverantwortlich herunterzuladen. Die beigefügten älteren Stände dienen dem Bewerber als Orientierung und Herleitung. Weitere Akteneinsicht ist nach Rücksprache möglich.
Das Brüderkrankenhaus Trier ist eine Einrichtung der Barmherzigen Brüder Trier gGmbH (BBT-Gruppe). Mit mehr als 30 Einrichtungen ist die BBT-Gruppe einer der großen christlichen Träger von Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen mit über 10 000 Mitarbeiter in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und dem Saarland.
Das Brüderkrankenhaus Trier ist die größte Einrichtung in 100-prozentiger Eignerschaft der BBT-Gruppe.
Im Rahmen der Bauzielplanung des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier wurde der weitere Bauablauf definiert und planerisch sowie funktionstechnisch, in Rücksprache mit den zuständigen Stellen des Ministeriums, untersucht und abgestimmt.
Die Intensivstation der Anästhesie sowie der Neurochirugie im D-Trakt soll erweitert und saniert werden. Die Erweiterung der Stationen erfolgt durch einen Anbau im Norden des D-Traktes. Der Anbau ist im EG sowie 1. OG mit dem Bestand verbunden. Die fußläufige Erschließung erfolgt über das Erdgeschoss des Anbaus und über die Treppenhäuser in das 1. OG. Der barrierefreie Zugang erfolgt über den bestehenden D-Trakt. Die schwierigen Gegebenheiten (Grundwasser, Gründungstiefe, Hochwasser, bestehende Versorgungsgänge) vor Ort, sind bei der Gründung zu berücksichtigen. Weiterhin sind die Wegeführung, Lieferungs- und Transportwege für den laufenden Krankenhausbetrieb bei der Baustelleneinrichtung zu berücksichtigen.
Durch den Anbau sollen die Intensivstationen etwa 16 Betten (8 Zweibett-Zimmer, davon 2 mit vorgelagerter Schleuse) dazu erhalten. Ein Personalstützpunkt sowie ggf. notwendige Nebenräume sind zu integrieren. Des Weiteren sind im EG die Umkleiden für die Intensivstation sowie der Ambulanzen einzuplanen.
Der Anbau der Erweiterung der Intensivstation ist so zu integrieren, dass der laufende Betrieb weitestgehend nicht eingeschränkt wird. Die Sanierung der bestehenden Intensivstation im D-Trakt kann erst nach Fertigstellung des Anbaus erfolgen. Es wird angestrebt die Sanierungsarbeiten abschnittsweise durchzuführen. Hierzu soll das 1.OG in zwei Abschnitte aufgegliedert werden, die wechselseitig im laufenden Betrieb umgebaut/ saniert werden. Durch den Neubau werden die zu sanierenden Räume im Bestand während der Bauzeit temporär kompensiert. Die Möglichkeit einer späteren Aufstockung des Erweiterungsanbaus ist planerisch zu berücksichtigen. Es ist durch planerische Maßnahmen eine Mindestanzahl von 22 Betten auf der Intensivstation des D-Trakts während der Bauphase zu gewährleisten.
Im Erdgeschoss werden durch den Anbau der klinische Arztdienst/ die Ambulanz und die Umkleiden für die Intensivstation erweitert. Der Anbau der Erweiterung des klinischen Arztdienstes/ der Ambulanz ist so zu integrieren, dass der laufende Betrieb weitestgehend nicht eingeschränkt wird.
Seiten der Planung und der Fachplanungen sind mögliche Auswirkungen des Anbaus und der daraus resultierenden Änderungen an die bestehende technische Gebäudeausrüstung zu prüfen und planerisch zu berücksichtigen.
Die Auftragnehmer (AN) werden verpflichtet, an der Baustelle von Beginn der Ausführungsarbeiten (LPh. 8) bis zur Übergabe des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen zur Bauüberwachung täglich vor Ort zu sein. Die Architekten- und Ingenieurverträge werden als Stufenverträge konzipiert, d. h. es wird zunächst die Vorentwurfsplanung abgerufen.
Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen und Honorare besteht nicht.
Folgende Leistungszeiträume sind für den Auftragnehmer zu berücksichtigen:
VgV Verfahren und Auftragserteilungen für die Planer 2017
Planung Ende 2017 / Anfang 2018
Bau Ende 2018
Inbetriebnahme Anfang 2020
Weitere verbindliche Angaben sind der Anlage 6 '„Anlage zur Bekanntmachung“' zu entnehmen. Das vorgenannte Dokument ist eigenverantwortlich und selbstständig unter http://www.bk-trier.de/media-bkt/docs/Ausschreibungen/BKT-ARC_Bewerbungsunterlagen.zip herunterzuladen.