Fachplanung Tragwerksplanung nach §51 HOAI, LPH 2-6 und weitere Besondere Leistungen, stufenweise Beauftragung.
Der Bauherr beabsichtigt die Erweiterung des Förderzentrums „Janusz-Korczak-Schule“ in Kaltenkirchen um 4 Klassenräume, 3 Therapieräume, 1 Aufenthaltsraum, 2 Büroräume, 4 Abstellräume für therapeutische Hilfsmittel usw., diverse Räume für sanitäre Anlagen, 1 Hausmeisterraum und erforderliche technikräume sowie 4 Essensräume, 3 Multifunktionsräume und diverse Gruppenräume. Damit verbunden ist die Anbindung an den Bestand ggf. durch Abbruch vorhandener Gebäudestruktur und Wiederherstellung in der Erweiterungsfläche.
Grundstücksgröße: ca. 17 722 qm
BGF vorhanden: ca. 3 865 qm (Die Sanierung des Bestandes ist nicht Bestandteil des Auftrages.)
BGF Erweiterung: ca. 1 180 qm
Die Kosten der KG 300 + 400 wurden mit einem Volumen von max. 2 835 700 EUR netto veranschlagt. Dabei betragen die Kosten für die KG 300 laut vorbereitender Kostenschätzung 2 040 000 EUR und für die KG 400 ca. 795 700 EUR netto. Die o. g. Baukosten sind dabei als Obergrenzen zu verstehen, an denen sich der Entwurf in allen Projektstadien auszurichten hat. Bestandteil der Leistungen soll auch ein Wärmeschutznachweis soll.
Zu diesem Zweck werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die das Leistungsbild Tragwerksplanung abdecken und in der Vergangenheit ähnliche Maßnahmen verwirklicht haben.
Es sollen die Leistungsphasen 2-6 in dem Leistungsbild nach § 34 HOAI bearbeitet werden. Die Beauftragung wird stufenweise erfolgen. Neben den Grundleistungen der LPH 2-6 sind weitere Besondere Leistungen vorgesehen (s. Spezifische Leistungspflichten).
Besonderes Augenmerk sollte bei der Auswahl der Referenzen vor allem gelegt werden auf:
Leistungen nach § 51 HOAI Tragwerksplanung (Mindestanforderung an die Referenz). Des Weiteren auf (Auswahlkriterien): Nichtwohngebäude, Erbringungszeit in den letzten 5 Jahren (ab 2015, LPH 6 abgeschlossen), Bauten mit vergleichbarer Komplexität/Honorarzone, ähnlicher Leistungsumfang und Auftragswert, öffentlicher Auftraggeber und/oder Bearbeitung eines Wärmeschutznachweises. Die vorgenannten Punkte stellen keine Mindestanforderungen an die Referenzen dar, sondern dienen der Begrenzung der Anzahl der geeigneten Bewerber bei der Gesamtbeurteilung der Auswahlkriterien. Sie sind unbedingt auf den Referenzblättern zu vermerken.
Folgendes Verfahren wird durchgeführt:
In Phase 1 werden potentielle Bewerber zur Teilnahme aufgefordert und reichen den Teilnahmeantrag mit den geforderten Nachweisen ein.
In Phase 2 werden die eingegangen Teilnahmeanträge geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt.
Die Bewerber der Phase 2 werden gesondert zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert.
Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/ eingestellt.