DeltaPort GmbH & Co. KG (im Folgenden: DeltaPort) betreibt bei Rheinkilometer 813 den Rhein-Lippe-Hafen in der Hansestadt Wesel. Zur weiteren Entwicklung des Hafens und der Nutzungsmöglichkeiten der nördlich anschließenden Gewerbeflächen plant DeltaPort, das im Norden liegende geböschte Ufer, das sich westlich an den Bereich der Löschbrücke C anschließt, mit einer Kaianlage auszubauen. Die hierfür notwendigen Planungsleistungen wurden in Lose unterteilt.
Gegenstand des vorliegenden Loses 3 ist die Durchführung von im Rahmen der Planung der Kaianlage Nord notwendigen Proberammungen und Probebelastungen. Diese sind zur Bestimmung der vertikalen Tragfähigkeit der Spundwandelemente sowie zur Festlegung des zu wählenden Einbringungsverfahrens vorgesehen.
Die DeltaPort GmbH & Co. KG, als Hafenverbund der drei ehemals eigenständigen öffentlichen Rheinhäfen Hafen Emmelsum, Rhein-Lippe-Hafen und Stadthafen Wesel, beabsichtigt den Ausbau des Rhein-Lippe-Hafens im Zuge der Entwicklung zu einem Universalhafen für Stückgut und Container und der Ansiedlung von Logistikbetrieben. Das nördliche, geböschte Ufer des ehemaligen Ölhafens soll zu einem senkrechten Ufer in Spundwandbauweise umgestaltet werden. Vor dem Einbau der Spundwandelemente wurde zur Bestimmung der vertikalen Tragfähigkeit sowie zur Festlegung des zu wählenden Einbringverfahrens eine vorgezogene Proberammung mit Probebelastung durchgeführt.