Nach Klostergründung 1015 wurde umgehend mit dem Bau der Kirche begonnen, welche bereits am 2. November 1021 unter Anwesenheit Kaiser Heinrichs II. eingeweiht wurde. Im Jahr 1117 fiel die Kirche einem Erdbeben zum Opfer. Die Klosterkirche St. Michael wurde im November 2012 wegen akuter Einsturzgefahr geschlossen. Massive Risse in den Deckensegeln des Kirchengewölbes, starke Substanzverluste und stetige Notsicherungsmaßnahmen an Fassaden und Mauern, undichte Dacheindeckungen und unzureichende Entwässerungen machten dies zwingend erforderlich. In den vergangenen Jahren fanden vielfältige Voruntersuchungen an Raumschale und Ausstattung sowie die statische Instandsetzung der Kirche statt. In den Jahren 2015-2019 wurde die Kirche grundlegend statisch gesichert. Die Dachkonstruktionen wurden instandgesetzt, Dachdeckung und Dach-Verblechungen erneuert, Gewölbe stabilisiert, Mauerwerk statisch überarbeitet und in Teilbereichen Gründungsverbesserungen durchgeführt.
Restaurierung der holzsichtigen AusstattungAuf Grundlage eines Teilnahmewettbewerbs wird die Restaurierung der holzsichtigen Ausstattung an den Türen + Portalen, den Gestühlseinheiten mit Podesten und Beichtstühlen sowie die Holzausstattung in den Annexbauten (Sakristei-Räume, Marienkapelle) ausgeschrieben.Zu bearbeiten sind alle holzsichtigen Ausstattungsgegenstände in den oben aufgeführten Bauteilen.Der Schwerpunkt der Arbeiten, wie auch der Gewichtung im Teilnahmewettbewerb, liegt auf der Konservierung und Restaurierung der holzsichtigen Ausstattung.Vorgesehen ist neben der konstruktiven Instandsetzung der Objekte die Pflege des überkommenen Zustands der größtenteils barocken Ausstattung. Restaurierung der holzsichtigen Ausstattung:- Kirchenschiff + Annexbauten- Türen + Portale (teilweise furniert)- Kirchenbänke (Gemeindegestühl im Kirchenschiff und in der Marienkapelle), lose aufgestellteKirchenbänke- Wand-/Chorgestühle- Beichtstühle- Furnierter Altar (Marienkapelle)- Sakristei-Möblierung