Architectural, construction, engineering and inspection services | Tenderlake

Architectural, construction, engineering and inspection services

Contract Value:
EUR 500K - 500K
Notice Type:
Contract award notice
Published Date:
06 February 2020
Closing Date:
Location(s):
DEF06 Herzogtum Lauenburg (DE Germany/DEUTSCHLAND)
Description:
Stadt Lauenburg/Elbe, Sanierung eines ehemaligen Hotels für die Nutzung durch die Stadtbücherei und das Stadtarchiv

Objektplanung Gebäude und Innenräume nach § 34 HOAI, LPH 1-9, stufenweise Beauftragung.

Die Stadt Lauenburg/Elbe plant die Umnutzung eines ehemaligen Hotels für die Stadtbücherei und das Stadtarchiv von Lauenburg/Elbe.

Das Baugrundstück befindet sich in der Alten Wache 8 in 21481 Lauenburg/Elbe. Es hat eine Fläche von 1 500 m2. Das mehrfach erweiterte Bestandsgebäude besteht aus 3 Gebäudeteilen. Ein zweigeschossiger Fachwerkbau mit Kurzwalmdach ist traufseitig zur Straße „Alte Wache“ ausgerichtet. Dessen Südfassade wurde massiv gemauert und verputzt. Die Stirnseiten und die Rückseite sind Fachwerkkonstruktionen. An der Nordseite schließt sich ein zweigeschossiger Fachwerkbau mit Walmdach aus dem 18./19. Jahrhundert an. Der dritte Gebäudeteil ist ein deutlich höheres Saalgebäude, das Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Die rückwärtigen Gebäude sind traufständig zum „Lütten Markt“ ausgerichtet.

Der Gebäudekomplex ist das einzig verbliebene historische Gebäude im Bereich der „Alten Wache“. Es wurde 1850 als „Gasthof zum Adler“ neu errichtet und ab 1891 bis in die 80er Jahre als Hotel „Stappenbeck“ genutzt. Es steht nicht mehr unter Denkmalschutz. Nach mehreren Umbauten wurde der Denkmalwert im Jahr 2000 aufgehoben. Seitdem erfährt der Bau wechselnde Nutzungen durch städtische und private Institutionen. Nach der Revision der Denkmalliste von Lauenburg/Elbe hat das Bauwerk zurzeit den Status „für die Liste vorgesehen“.

Im Rahmen des Städtebauförderungsprojekts „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ und möglicherweise mit Mitteln des „Investitionspakts“ sind der Umbau und die Sanierung des Gebäudes für die Nutzung durch Stadtbücherei und Stadtarchiv als ein wichtiger Baustein zur Revitalisierung der Innenstadt geplant. Dabei ist das Alleinstellungsmerkmal als einziges Gebäude mit historischem Bezug im Innenstadtumfeld herauszuarbeiten und das Gebäude gleichzeitig für die Anforderungen einer modernen Nutzung als Medienzentrum unter dem Aspekt der Digitalisierung in die heutige Zeit zu transformieren. Ein Gespür für das Zusammenspiel von historischer Bausubstanz und modernen Architekturelementen im Entwurf ist für dieses Projekt erforderlich und anhand von Erfahrungswerten nachzuweisen.

Zu Beginn der Projektbearbeitung sollen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie städtebauliche Aspekte insbesondere im Hinblick auf die Ziele des IEK (Integrierten Entwicklungskonzeptes) abgeprüft werden.

Das Bestandsgebäude hat eine BGF von ca. 1 600 m2.

Für die Nutzung durch Bücherei und Archiv ist nach dem vorläufigen Raumprogramm eine BGF von ca. 2 200 m2 erforderlich, hierfür müssen durch Umbau und ggf. Rückbau und Erweiterung zusätzliche Flächen geschaffen werden.

Zu diesem Zweck werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die das Leistungsbild Objektplanung Gebäude abdecken und in der Vergangenheit ähnliche Maßnahmen verwirklicht haben.

Es sollen die Leistungsphasen 1-9 in dem Leistungsbild nach § 34 HOAI bearbeitet werden. Die Beauftragung wird stufenweise erfolgen.

Folgendes Verfahren wird durchgeführt:

— in Phase 1 werden potentielle Bewerber zur Teilnahme aufgefordert und reichen den Teilnahmeantrag mit den geforderten Nachweisen ein,

— in Phase 2 werden die eingegangen Teilnahmeanträge geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt.

Die Bewerber der Phase 2 werden gesondert zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert.

Die Kosten der KG 300 + 400 wurden mit einem Volumen von max. 4 400 000 EUR brutto veranschlagt. Dabei betragen die Kosten für die KG 300 laut vorbereitender Kostenschätzung ca. 3 300 000 EUR und für die KG 400 ca. 1 100 000 EUR brutto. Die o. g. Baukostenobergrenze von 4,4 Mio. EUR brutto ist dabei als ein Wert zu verstehen, an dem sich der Entwurf in allen Projektstadien auszurichten hat und der bereits im Vorentwurf auf seine Umsetzbarkeit zu überprüfen ist.

Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/ eingestellt.

Awarded to:
Stadt Lauenburg/Elbe, Sanierung eines ehemaligen Hotels für die Nutzung durch die Stadtbücherei und das Stadtarchiv
KBNK Architekten GmbH, Hamburg (DE)
Download full details as .pdf
The Buyer:
Stadt Lauenburg/Elbe
CPV Code(s):
71000000 - Architectural, construction, engineering and inspection services