Die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) und die Berufsgenossenschaft
Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BG N) haben sich dazu entschieden, ihre Telefonanlagen zu erneuern und
über alle Standorte zu vereinheitlichen. Die zukünftige Kommunikationslösung muss ca. 5.000 Teilnehmer/
Ports an 34 Standorten versorgen können. Das Vergabeverfahren umfasst die Ausschreibung einer neuen
Kommunikationslösung, verbunden mit entsprechenden Dienstleistungen für die Projektimplementierung sowie
die anschließende Service- und Betriebsleistung für das Kommunikationssystem im Sinne eines Managed
Service. Als Abrechnungsmodell sind Portpreise gefordert. Der Managed Service Vertrag soll für eine Laufzeit
von 5 Jahren abgeschlossen werden. Zusätzlich ist vor Beginn der Laufzeit eine 12-monatige Transitions-/
Migrationsphase vorgeschaltet, in deren Verlauf der zukünftige Dienstleister anfänglich Teile der Leistung,
später bereits einen Großteil der Leistungen erbringen muss.
Die BG RCI und die BG N verfügen zur Bereitstellung der internen Kommunikationsdienste sowie etwaiger
Sonderanschaltungen über mehrere Telefonanlagen, deren Herstellersupport in naher Zukunft endet und nur
über Upgrades aktualisiert werden könnte. Zudem ist der Umstieg auf eine IP-basierte Technologie geplant,
die moderne Möglichkeiten der Kommunikation aus dem Bereich Unified Communications mit sich bringt
und alle Standorte einheitlich über eine zentrale Lösung versorgt. Um diesen Herausforderungen gerecht
zu werden, haben sich die BG RCI und BG N dazu entschieden, ihre Telefonanlagen zu erneuern, über alle
Standorte zu vereinheitlichen und einen 1:1-Tausch der bestehenden Funktionen abzubilden. Die zukünftige
Kommunikationslösung muss demnach ca. 5.000 Teilnehmer/Ports (ca. 2.500 bei BG RCI, ca. 2.500 bei BG N)
an 34 Standorten (21 bei BG RCI, 13 bei BG N) versorgen können. Lösungen aus dem Bereich der schnurlosen
Telefonie auf Basis von DECT-Infrastrukturen gehören ebenso zum Lösungsumfang wie die Implementierung
einer Contact Center Lösung für ca. 300 Agenten (ca. 150 bei BG RCI, ca. 150 bei BG N). Im Zuge der
Erneuerung der Telefonanlagen sind auch einige Bestandssysteme (wieder) mit anzubinden, insbesondere
Alarmierungsserver und Video-Raumkonferenzsysteme.
Das Vergabeverfahren umfasst demnach die Ausschreibung einer neuen, in Teilen mandantenfähigen
Kommunikationslösung, verbunden mit entsprechenden Dienstleistungen für die Projektimplementierung sowie
die anschließende Service- und Betriebsleistung für das Kommunikationssystem im Sinne eines Managed
Service. Als Abrechnungsmodell sind Portpreise gefordert. Die betreffenden Leistungen werden im Rahmen
eines Auslagerungsvertrags erbracht.
Für den Managed Service ist eine Mindestlaufzeit von 5 Jahren mit einheitlichem Vertragsende für beide
Mandanten festgelegt. Zusätzlich ist vor Beginn der Mindestlaufzeit zunächst eine Vorplanungs- und
Implementierungsphase von ca. 6 bis 9 Monaten sowie eine 12-monatige Transitions-/Migrationsphase
vorgeschaltet, in deren Verlauf der zukünftige Dienstleister anfänglich Teile der Leistung, später bereits einen
Großteil der Leistungen erbringen muss. Optional, für den Fall des Wechsels des Aauftragnehmers bei einer
erneuten Ausschreibung nach Leistungsende, schließt sich daran ein Migrationszeitraum von voraussichtlich
erneut 12 und bis zu 24 Monaten an, in dem Leistungen im Rahmen eines Abschmelzungsprozesses teilweise
noch erbracht werden müssen.