Der massive Anstieg der Gaspreise im Kontext des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine, und damit einhergehend weiterer Brennstoffe sowie Strom, besitzt starke Auswirkungen sowohl auf Anbieter- als auch auf Nachfragerseite im deutschen Wärmemarkt. Im Projekt werden die Belastungswirkungen warmer Nebenkosten auf private Haushalte dezidiert nach Haushaltstypen (auch unter Berücksichtigung des verwendeten Energieträgers) in den Jahren 2022 und 2023 bestimmt und im Kontext vorhandener Entlastungsinstrumente bewertet. Daneben werden die Effekte auf die Energieversorger erfasst und einer Bewertung unterzogen. Die Darstellung und Analyse von Anpassungsstrategien beider Akteursgruppen wird zudem Erkenntnisse erbringen, wie sich jene über die öffentlichen Unterstützungsleistungen hinaus auf die veränderten Kostenbelastungen für Brennstoffe und Strom einstellen. In einem Exkurs gilt es, die Effekte auf Wohnungsunternehmen als Bindeglied zwischen Energiewirtschaft und den privaten Haushalten zu analysieren. Dies findet vor dem Hintergrund einer Energiepreisprognose bis 2035 statt und liefert Anhaltspunkte für Handlungsempfehlungen an die Politik.
siehe "Leistungsbeschreibung"