Für die Sanierung der Hülle von Schloss Charlottenburg werden im siebenten und achten Bauabschnitt die Holzfenster
umfassend überarbeitet und instandgesetzt.
Es handelt sich um sehr unterschiedliche Fenstertypen von Einfachfenstern über Kastenfenster und Türen, die bearbeitet
werden. Ein Großteil der Fenster ist kleinteilig sprossiert (innen Holz, außen als Aluminium- oder Stahlsprossengitter).
Vor Baubeginn ist eine Schadens- und Maßnahmenkartierung für jedes Fenster durchzuführen und mit dem AG und der
Denkmalpflege abzustimmen. Nach Abschluss der Arbeiten dient diese als Grundlage für die zu erstellende Dokumentation
der durchgeführten Arbeiten.
Alle Fenster sind gang- und schließbar zu machen sowie tischler- und malermäßig instand zu setzen. Als
Beschichtungssystem ist ein ölhaltiges Alkydharzsystem vorgesehen.
Die Arbeiten finden in einem denkmalgeschützten Gebäude- und Parkbereich statt und sind entsprechend behutsam und
substanzschonend auszuführen. In einigen der Fenster sind noch historische Gläser vorhanden, die zwingend zu erhalten
sind.
Die Tischlerarbeiten des 7. Und 8. Bauabschnittes beginnen im Frühjahr 2016 und sind im II. Quartal des Jahres 2017 fertig zu
stellen.