Durch die Gewährung von Investitionsbeihilfen sollen die im Landkreis Mainz-Bingen gelegenen, noch unterversorgten Teilnehmeranschlüsse über ein NGA-Netz erschlossen werden. Es sollen 2 338 Wohnadressen, die umgerechnet etwa 2 806 Haushalten entsprechen, 236 Gewerbeadressen in 25 Gewerbegebieten und 65 Schulen mit einer leistungsfähigen Breitbandinfrastruktur angeschlossen werden. Als Option ist die Anbindung von 62 Außenlagen geplant. Weiterhin ist der optionale Ausbau von 2 Krankenhäusern bzw. Kliniken geplant. Die gewährten Investitionsbeihilfen sollen ausschließlich zur Erstellung eines NGA-Netzes verwendet wer-den. Der Netzbetreiber ist verpflichtet, die Breitbandinfrastruktur zu errichten, aktive Komponenten zu installieren, in Betrieb zu nehmen und für eine Mindestdauer von 7 Jahren zu betreiben und entsprechende Dienstleistungen und Angebote zu erbringen.
Das Los 1 umfasst die Stadt Bingen und die Verbandsgemeinden Rhein-Nahe und Sprendlingen-Gensingen.
Es umfasst 1 503 Wohnadressen, die umgerechnet etwa 1 804 Haushalten entsprechen, 22 Schulen und 26 Gewerbeadressen. Ziel der Maßnahme ist es, zu ermöglichen, die noch unterversorgten Teilnehmeranschlüsse über ein NGA-Netz zu erschließen. Dabei sollen die Teilnehmeranschlüsse flächendeckend eine Übertragungsrate von mindestens 1 Gbit/s symmetrisch zur Verfügung stellen. Optional ist die Anbindung von 1 Krankenhaus bzw. Klinik geplant. Optional ist die Anbindung von 24 Außenlagen geplant.
Das Los 2 umfasst die die Verbandsgemeinden Gau-Algesheim und Heidesheim am Rhein, die Stadt Ingelheim am Rhein und die verbandsfreie Gemeinde Buden-heim. Es umfasst 459 Wohnadressen, die umgerechnet etwa 551 Haushalten entsprechen, 17 Schulen und 133 Gewerbeadressen. Ziel der Maßnahme ist es, zu ermöglichen, die noch unterversorgten Teilnehmeranschlüsse über ein NGA-Netz zu erschließen. Dabei sollen die Teilnehmeranschlüsse flächendeckend eine Übertragungsrate von mindestens 1 Gbit/s symmetrisch zur Verfügung stellen. Optional ist die Anbindung von 17 Außenlagen geplant. Optional ist die Anbindung von 1 Krankenhaus bzw. Klinik geplant.
Das Los 3 umfasst die Verbandsgemeinden Nieder-Olm, Bodenheim und Rhein-Selz. Es umfasst 376 Wohnadressen, die umgerechnet etwa 451 Haushalten entsprechen, 26 Schulen und 77 Gewerbeadressen.
Ziel der Maßnahme ist es, zu ermöglichen, die noch unterversorgten Teilnehmeranschlüsse über ein NGA-Netz zu erschließen. Dabei sollen die Teilnehmeranschlüsse flächendeckend eine Übertragungsrate von mindestens 1 Gbit/s symmetrisch zur Verfügung stellen. Optional ist die Anbindung von 21 Außenlagen geplant.