Objektplanungsleistungen und Tragwerksplanungsleistungen für die denkmalgerechte Sanierung der Becherwerksbrücke als Bestandteil des Erlebnispfades der begehbaren Großskulptur Kokerei Hansa in Dortmund
Die unter Denkmalschutz stehende Kokerei Hansa in Dortmund wurde im Rahmen eines Kokereineubau- und Rationalisierungsprogrammes der Vereinigten Stahlwerke AG als eine der ersten Großkokereien ab 1927/28 errichtet. Sie ist heute die letzte nahezu vollständig erhaltene Kokerei dieser Zeit. Das Industriedenkmal befindet sich seit 1997 im Eigentum der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, die den Standort
sukzessive baulich sichert und das hochrangige Denkmal im Rahmen von Veranstaltungen und Führungen auf dem Besucherpfad "Natur und Technik" für die Öffentlichkeit zugänglich macht. Die Kokerei Hansa ist ein Ankerpunkt auf der vom Regionalverband Ruhr getragenen Route der Industriekultur und der Route Industrienatur und ein Standort des Emscherlandschaftsparks.
Die Becherwerksbrücke ist für die Besucherführungen, vor allem während der Internationalen Gartenausstellung 2027, von hoher Bedeutung. Sie verbindet den Sortenturm (rechts) mit dem
Kohlenturm (links) und ist somit bereits heute ein zentrales Element des Erlebnispfades Natur und Technik. Sie ermöglicht einen weiten Blick über das Kokereigelände und das Umlagerungsbauwerk.
Zur Internationalen Gartenausstellung 2027 und darüber hinaus wird das Areal der Kokerei und das
Umlagerungsbauwerk mit herausragenden Gestaltungselementen aufwarten.