Beschaffung digitale Förderdatenbank für die kommunale Förderung
Der AG plant die Einführung einer digitalen Förderdatenbank für die kommunale Förderung im Land Brandenburg. Die Webanwendung soll das Fachverfahren für die Förderung des kommunalen Straßenbaus darstellen. Dabei sollen unter anderem künftig die Antragstellung, die Ausreichung von Zuwendungs- und Änderungsbescheiden, der Abruf von Fördermitteln sowie die abschließende Verwendungsnachweisprüfung vollständig digital innerhalb des IT-Fachverfahrens abgebildet werden. Dadurch werden die Arbeitsabläufe innerhalb des LS sowie zwischen dem LS und den Landkreisen, kreisfreien Städten und Gemeinden effizienter und effektiver gestaltet. Des Weiteren soll es mit Hilfe der digitalen Förderdatenbank künftig bessere Auswertungsmöglichkeiten hinsichtlich der Regionen, Vorhaben und Fördermittelsummen, insbesondere bei Anfragen seitens der Fachaufsichtsbehörde (MIL) geben. Die Nutzeranzahl wird circa 210 Personen betragen. In Vorbereitung der Einführung einer digitalen Förderdatenbank wurde der gesamte Prozess der kommunalen Förderung erhoben und zur besseren Veranschaulichung und Verständlichkeit in neun dazugehörige Teilprozesse gegliedert. Zu jeder Prozessdarstellung gehört eine Tabelle mit Detailinformationen zu dem jeweiligen Prozessabschnitt. Nach den einzelnen Prozessdarstellungen gibt es eine verbale Erläuterung zum Gesamtprozess, in dem übergreifende funktionale Aspekte erläutert werden. Die digitale Förderdatenbank muss diese einzelnen Prozesse abbilden können. Zunächst sollen die folgenden vier kommunalen Förderprogramme unterstützt werden: - Straßenprogramm - Brückenbauwerke (Zukunftsinvestitionsfonds) - Geh- und Radwege (Zukunftsinvestitionsfonds) - Radwege (Bundesmittel: Sonderprogramm "Stadt und Land") Ziel ist die Implementierung einer webbasierten Standardanwendung, damit die bereits aufgenommenen Workflows der kommunalen Förderung automatisiert und flexibel abgebildet werden können.