Architectural and related services | Tenderlake

Architectural and related services

Contract Value:
EUR -
Notice Type:
Contract award notice
Published Date:
18 December 2020
Closing Date:
Location(s):
DE DEUTSCHLAND (DE Germany/DEUTSCHLAND)
DEA NORDRHEIN-WESTFALEN (DE Germany/DEUTSCHLAND)
DEA2 Köln (DE Germany/DEUTSCHLAND)
DEA26 Düren (DE Germany/DEUTSCHLAND)
Description:
Generalplanung – Gebäude 05.xx ER-C Neubau Ernst-Ruska-Centrum 2.0 (Labor- und Bürogebäude)

Vergabegegenstand ist die Generalplanung für den Neubau des Labor- und Bürogebäudes 05.xx ER-C (Ernst-Ruska-Centrum 2.0) auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich.

Der Leistungsumfang der Generalplanung umfasst folgende Leistungsbilder:

— Objektplanung gem. § 34 HOAI,

— Freianlagen gem. § 39 HOAI,

— Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI,

— Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI,

— Wärmeschutz und Energiebilanzierung gem. AHO Heft 23/ Anlage 1.2 HOAI,

— Bauakustik und Raumakustik gem. Anlage 1.2 HOAI,

— Brandschutz gem. AHO Heft 17,

— Geotechnik gem. Anlage 1.3 HOAI Geplant werden soll ein kombiniertes Labor- und Bürogebäude mit ca. 820 m2 Nutzungsfläche (NUF 1-7) zum Aufbau von zwei weltweit einzigartigen Transmissionselektronenmikroskopen für biomedizinische und materialwissenschaftliche Analysen mit zugehöriger labortechnischer und administrativer Peripherie mit 16 Büroarbeitsplätzen für Mitarbeiter des ER-C und externe Gastwissenschaftler. Die geplante Baumaßnahme ist das 1. Teilprojekt einer Gesamtmaßnahme, die den Aufbau von insgesamt fünf Transmissionselektronenmikroskopen samt Peripherie beinhaltet. Die Voraussetzung für die Ausführung der Gesamtmaßnahme ist die Genehmigung eines zusätzlichen Baubudgets in Höhe von ca. 9 Mio. EUR durch die Zuwendungsgeber. Das Baubudget der Gesamtmaßnahme würde dann ca. 18 Mio. EUR betragen. Die abschnittsweise Erweiterbarkeit des 1. Teilprojektes bis zur Gesamtmaßnahme soll in der Planung von Beginn an berücksichtigt werden. Die Nutzungsflächen teilen sich in ca. 55 % Labor-/physikalische Messräume und 45 % Büro-, Besprechungs- und Seminarräume auf.

Die Aufgabe setzt hohe Anforderungen an die planerische Qualität, unter Berücksichtigung der technischen Spezifika der Großgeräte sowie städtebaulicher Rahmenbedingungen auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich. Ziel ist die Schaffung von Umgebungsverhältnissen, die für den Betrieb eines Zentrums für die Höchstleistungselektronenmikroskopie zwingend notwendig sind. Der zu entwickelnde Gebäudetyp soll die besonderen Arbeitsprozesse und Nutzungsanforderungen des Instituts abbilden und die notwendige Flexibilität für die Entwicklung des Instituts bieten. Darüber hinaus soll durch die Schaffung attraktiver Gemeinschaftsflächen und Kommunikationsräume wissenschaftlicher Erfahrungsaustausch gefördert werden.

Bei der Planung des Gebäudes sind nachfolgend aufgeführte Punkte besonders zu berücksichtigen:

— Schwingungstechnische Isolation des Gebäudes gegenüber dem Gelände der Forschungszentrum Jülich GmbH und der hieraus folgenden Einflüsse,

— Schwingungstechnische Isolation (Entkopplung) der Mikroskop-Fundamente (Schwingfundamente) vom Gebäude,

— Minimierung der Streufelder der elektrischen Installationen im gesamten Gebäude,

— Realisierung raumlufttechnischer Anlagenteile, Kühlwasserversorgung, usw. ohne schädliche Einflüsse auf die Mikroskope.

Die hierzu notwendigen Unterlagen und Daten der aufzustellenden Geräte werden durch den Auftraggeber nach Auftragsvergabe dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellt.

Das Forschungszentrum Jülich ist ein internationales und interdisziplinäres Kompetenzzentrum in der Helmholtz-Gesellschaft Deutscher Forschungszentren und arbeitet im Rahmen der Forschungsbereiche:

1. Energie und Umwelt 2. Information und Gehirn 3. Schlüsseltechnologien für Morgen.

Gesellschafter des Forschungszentrums Jülich GmbH sind die Bundesrepublik Deutschland (90 %) und das Land Nordrhein-Westfalen (10 %). Die wissenschaftlichen und technischen Arbeiten des Forschungszentrums werden in Instituten und wissenschaftlich-technischen Gemeinschaftseinrichtungen durchgeführt.

Informationen zu diesem Verfahren:

Der Leistungsumfang der Generalplanung umfasst folgende Leistungsbilder:

Leistungen der Objektplanung gem. §34 HOAI Auftrag über ca. 96 % des Leistungsbildes Honorarzone IV unten:

— Leistungsphase 1-3 gem. § 34 HOAI (1. Stufe),

— Leistungsphase 4-7 gem. § 34 HOAI (2. Stufe),

— Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI (3. Stufe).

Leistungsbild Freianlagen gem. §39 HOAI Auftrag über ca. 96 % des Leistungsbildes Honorarzone III unten:

— Leistungsphase 1-3 gem. § 39 HOAI (1.Stufe),

— Leistungsphase 4-7 gem. § 39 HOAI (2. Stufe),

— Leistungsphase 8 gem. § 39 HOAI (3. Stufe).

Leistungen der Tragwerksplanung gem. §51 HOAI Auftrag über ca. 100 % des Leistungsbildes Honorarzone III unten:

— Leistungsphase 1-4 gem. § 51 HOAI (1.Stufe),

— Leistungsphase 5-6 gem. § 51 HOAI (2. Stufe).

Leistungsbild Technische Ausrüstung gem. §55 HOAI Anlagengruppen 1-7, 8 Auftrag über ca. 95-97 % der Leistungsbilder Anlagengruppen 1-7: Honorarzonen II und III unten Anlagengruppe 8: Honorarzone III unten:

— Leistungsphase 1-3 gem. § 55 HOAI (1. Stufe),

— Leistungsphase 4-7 gem. § 55 HOAI (2. Stufe),

— Leistungsphase 8 gem. § 55 HOAI (3. Stufe).

(Der AG behält sich vor, einzelne oder alle Anlagengruppen dieser Projektstufe nicht weiter zu beauftragen) Leistungsbild Wärmeschutz und Energiebilanzierung gem. HOAI Anlage 1.2 u. AHO Heft 23 Honorarzone III unten:

— Leistungsphase 1-4 gem. Anl. 1.2 (zu § 3 Absatz 1) HOAI (1. Stufe),

— Leistungsphase 5-7 gem. Anl. 1.2 (zu § 3 Absatz 1) HOAI (2. Stufe),

— Leistungsphase 8 gem. Anl. 1.2 (zu § 3 Absatz 1) HOAI (3. Stufe).

Leistungsbild Bauakustik und Raumakustik gem. HOAI Anlage 1.2 Honorarzone III unten:

— Leistungsphase 1-4 gem. Anl. 1.2 (zu § 3 Absatz 1) HOAI (1. Stufe),

— Leistungsphase 5-7 gem. Anl. 1.2 (zu § 3 Absatz 1) HOAI (2. Stufe),

— Leistungsphase 8 gem. Anl. 1.2 (zu § 3 Absatz 1) HOAI (3. Stufe).

Leistungsbild Brandschutz Planungs- und Beratungsleistungen eines staatlich anerkannten Sachverständigen für die Prüfung des Brandschutzes gem. AHO Heft 17:

— Leistungsphase 1-4 gem. AHO Heft 17 (1. Stufe),

— Leistungsphase 5-7 gem. AHO Heft 17 (2. Stufe),

— Leistungsphase 8 gem. AHO Heft 17 (3. Stufe).

Leistungsbild Geotechnik:

Planungs- und Beratungsleistungen Geotechnik gem. Anlage1.3 HOAI:

— Teilleistungen a-c gem. Anl. 1.3.3 (zu § 3 Absatz 1) HOAI (1. Stufe).

Der Vertragstext und die differenzierten Leistungsbilder sind in der Anlage als Entwurf beigefügt. Der AG behält sich vor, im Rahmen des Verhandlungsverfahrens noch einzelne Änderungen vorzunehmen.

Ziel dieses Vergabeverfahrens ist die Auswahl eines für diese spezifischen Baumaßnahmen geeigneten Auftragnehmers. Die Beauftragung erfolgt stufenweise.

Die Baumaßnahme wird als Zuwendungsbaumaßnahme mit Mitteln des Bundes (90 %) und des Landes NRW (10 %) finanziert. Die Realisierung des Bauvorhabens steht unter dem Finanzierungsvorbehalt der Zuwendungsgeber. Der Auftrag umfasst ebenfalls die Erstellung der Antrags- und Bauunterlagen gem. den Richtlinien für die Durchführung von Zuwendungsbaumaßnahmen (RZBau).

Die Nachhaltigkeit des Bauvorhabens wird über einen externen Berater und Koordinator nach dem Leitfaden Nachhaltiges Bauen des BMI mit dem Ziel „Silber“ nach den Bewertungskriterien des BNB zertifiziert. Alle hierzu notwendigen Planungsleistungen sind in allen Leistungsbildern in die Angebotspreise einzurechnen.

Die Ausschreibung der Bauleistungen und Baubeginn ist für 2021 vorgesehen, die Fer-tigstellung/Übergabe an Nutzer ist im 3. Quartal 2023 geplant.

Flächenbedarf für den Neubau Labor- und Bürogebäude (1.Teilprojekt):

— BGF ca. 1 880 m2,

— NUF (1-7) ca. 820 m2 (Festlegung mit Vertragsschluss).

Kostenobergrenze Labor- und Bürogebäude (1. Teilprojekt):

— ca. 9,52 Mio. EUR netto für alle Kostengruppen.

Die Kosten teilen sich nach überschlägiger Grobkostenschätzung wie folgt auf:

— KGR 200: 634 000 EUR netto (inkl. Leitungsverlegung),

— KGR 300: 3 504 000 EUR netto,

— KGR 400: 3 030 000 EUR netto,

— KGR 500: 196 000 EUR netto,

— KGR 600: 196 000 EUR netto,

— KGR 700: 1 960 000 EUR netto,

— KGR 200-700: 9 520 000 EUR netto.

Das Gebäude wird auf dem Campus der Forschungszentrum Jülich GmbH in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden Ernst Ruska-Centrum, Gebäude Nr. 05.2s, errichtet.

Die Bewerbungsunterlagen mit weiteren Informationen zum Projekt können unter http://www.fz-juelich.de/portal/DE/Service/Beschaffungen/Ausschreibungen/node.html kostenlos heruntergeladen werden.

Dauer der Ausführung Beauftragung und Planungsbeginn: ca. Juli 2020 (unmittelbar nach Abschluss des VgV-Verfahrens) Baubeginn ca. August 2021 Fertigstellung und Übergabe an den Nutzer ca. August 2023 Schlussabrechnung Gesamtmaßnahme bis 1 Quartal 2024.

Awarded to:
Generalplanung – Gebäude 05.xx ER-C - Neubau Ernst-Ruska-Centrum 2.0 (Labor- und Bürogebäude)
pbr Planungsbüro Rohling AG, Osnabrück (DE)
Download full details as .pdf
The Buyer:
Forschungszentrum Jülich GmbH – Team Bau
CPV Code(s):
71200000 - Architectural and related services