Der Auftraggeber ITSCare ist eine Arbeitsgemeinschaft der AOK Baden-Württemberg, der AOK Hessen und der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (die „Gesellschafter“) im Sinne der §§ 197b SGB V, 94 Abs. 1a SGB X in der Rechtsform der GbR. Der Rahmenvertrag kommt mit der ITSCare für deren Gesellschafter zustande.
Die Gesellschafter des Auftraggebers und die Beitrittsberechtigten beabsichtigen einen Teil ihrer Geschäftsprozesse durch Einführung von robotergesteuerter Prozessautomatisierung (RPA) sukzessiv weitestgehend zu automatisieren. Hierfür soll der Bedarf entsprechend über 2 Lose (Software und Dienstleistung) ausgeschrieben werden. Die Auftragnehmerseite wird in den Verdingungsunterlagen zur besseren Lesbarkeit und visuellen Abgrenzung zum Auftraggeber an einigen Stellen als „Service Provider“ bezeichnet. Die Begriffe „Auftragnehmer“ und „Service Provider“ werden in den Verdingungsunterlagen synonym verwandt.
Neben dem Auftraggeber sollen mit dem Ziel der Standardisierung innerhalb der…
Im Rahmen des Los 1 wird die für den „RPA“ Prozess erforderliche Software (RPA-Plattform) von Seiten des Auftraggebers ausgeschrieben.
Die bereitzustellende RPA-Plattform umfasst folgende Software-Applikationen.
— Roboter Entwicklungsumgebung,
— Kontrollzentrum,
— Roboter Engine.
Die angebotene RPA-Plattform muss von einem einzigen Hersteller stammen und darf nicht aus Modulen von mehreren Wiederverkäufern/Resellern bestehen.
Der Auftraggeber sieht vor, die Leistung der zu schließenden Rahmenvereinbarung entsprechend Anlage 7 seinen Gesellschaftern und weiteren Begünstigten zur Verfügung zu stellen, siehe Ziffer „II.1.4) Kurze Beschreibung“ dieser Auftragsbekanntmachung. Die beschriebenen Anforderungen stellen die gemeinsamen Anforderungen der Begünstigten dar.
Zur Bewertung der Angebote kommt die erweiterte Richtwertmethode zum Einsatz. Mittels der erweiterten Richtwertmethode erfolgt eine Quotientenberechnung. Hierbei wird die Leistung (ausgedrückt durch die erzielte Punktzahl als gewichtete Bewertung aller B-Kriterien) dividiert durch den Preis (ausgedrückt durch die Angebotssumme). Das Angebot mit dem besten Quotienten sowie Angebote deren Quotient bis zu 10 % niedriger ist, kommen in eine Auswahlgruppe.
Die Bestimmung des wirtschaftlichsten Angebotes erfolgt mit der erweiterten Richtwertmethode.
Den Zuschlag erhält dasjenige Angebot der Auswahlgruppe, das die höchste erzielte Punktzahl als gewichtete Bewertung aller B-Kriterien erzielt hat.
Im Rahmen des Los 2 wird die für den „RPA“ Prozess erforderliche Dienstleistung von Seiten des Auftraggebers ausgeschrieben.
Voraussichtlich wird der Auftraggeber im Rahmen des Prozessimplementierung und im Rahmen weiterer IT-Projekte im Kontext dieser Ausschreibung auf Beratungsleistungen durch den Auftragnehmer Los 2 angewiesen sein.
Zur Bewertung der Angebote kommt die erweiterte Richtwertmethode zum Einsatz. Mittels der erweiterten Richtwertmethode erfolgt eine Quotientenberechnung. Hierbei wird die Leistung (ausgedrückt durch die erzielte Punktzahl als gewichtete Bewertung aller B-Kriterien) dividiert durch den Preis (ausgedrückt durch die Angebotssumme). Das Angebot mit dem besten Quotienten sowie Angebote deren Quotient bis zu 10 % niedriger ist, kommen in eine Auswahlgruppe.
Die Bestimmung des wirtschaftlichsten Angebotes erfolgt mit der erweiterten Richtwertmethode.
Den Zuschlag erhält dasjenige Angebot der Auswahlgruppe, das die höchste erzielte Punktzahl als gewichtete Bewertung aller B-Kriterien erzielt hat.