Für die Planung der Ersatzlösung für die Köhlbrandbrücke sind umfangreiche Baugrunderkundungen erforderlich. Mit diesem Vergabeverfahren sollen 36 wasserseitige Trockenbohrungen mit durchgehender Entnahme von Kernlinern mit voraussichtlichen Bohrtiefen zwischen 40 m und 55 m vergeben werden.
Die Auswahl der Bieter erfolgte über das Qualifizierungssystem QS-B-001 der HPA für den Schwerpunktbereich „Verrohrte Bohrungen“.
Im Rahmen der Baugrundhauptuntersuchung sind für die Köhlbrandquerung im Bereich des Rugenberger Hafens 17 wasserseitige Bohrungen, im Bereich des Roßkanals 13 wasserseitige Bohrungen und im Bereich des Roßhafens 6 wasserseitige Bohrungen geplant. Die Lage der geplanten Ansatzpunkte der Baugrundaufschlüsse und die erforderlichen Aufschlusstiefen sowie die Wassertiefen sind den Bohrplänen zu entnehmen.
Von den Bohrplänen abweichende Ansatzpunkte können sich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten, aufgrund von behördlichen Auflagen sowie aufgrund der technischen Ausführbarkeit ergeben.