Der Landesbetrieb Immobilienwirtschaft Amt 60, Landeshauptstadt Kiel beabsichtigt die Komplettsanierung des Hans-Geiger-Gymnasiums durchzuführen.
Das Hans-Geiger Gymnasium, mit einer Nutzungsfläche von derzeit ca. 8 550 m
Im Jahr 2003 wurde eine Bestandsanalyse des Gesamtgebäudes sowie Voruntersuchungen zu Schadstoffe durchgeführt und anschließend Brandschutzmaßnahmen ausgeführt. Ein Schadstoffkataster wird den Bietern mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt. Im Zuge der bisherigen Brandschutzsanierung wurde das OG und Dach bereits energetisch saniert. Das Bauvorhaben wird bis Abschluss der Vorplanung (LPH 2 gemäß HOAI) hochbauseitig vom Architekturbüro Woelcke Architekten betreut. Zudem erfolgt die Vorplanung der Lüftungstechnischen Anlagen durch das IB Schröder, die Elektroplanung (bis LPH 2) durch das IBN PEX und die Vorplanung der Heizung/Sanitär durch das IB Wilcken. Die vorgenannten Büros sind von der Teilnahme an dem vorliegenden Verfahren nicht ausgeschlossen. Neben den Ergebnissen der Vorplanung (LPH 2) gemäß HOAI sind folgende bauliche Vorgaben an die Sanierung gestellt: Hochbau — Erforderliche Maßnahmen aufgrund von Schadstoffbelastung des Bestandes im Bereich der Abgehängten Decken, Erneuerung der gesamten Leichtbauwände, der Bodenbeläge in allgemeine und Sanitärbereiche und der Innentüren. Die Bereiche Atrium (OG), Foyer/Aula, Casino, Mensa und Produktionsküche im EG sind ebenso zu sanieren. Die Fassade muss im UG und EG energetisch saniert werden; das OG und Dach wurden bereits energetisch saniert. Allgemein wird die Ausstattung erneuert, der Leistungsanteil für die Ausstattungsplanung ist im Verhältnis zur Gesamtmaßnahme sehr gering und wird daher als optionale Leistung vergeben. Die bisherige Struktur des Gebäudes muss nicht verändert werden, jedoch sind bauliche Maßnahmen zur Erreichung einer Barrierefreiheit in den allgemeinen Schulräumlichkeiten, wie das Einrichten eines Aufzugs vorzusehen. Hierbei ist auch die technische Ausrüstung des Gebäudes dem heutigen Stand der Technik anzupassen, bzw. für die Gesamtsanierung vorzurüsten. Das veranschlagte Budget für die Sanierung beträgt ca. 7 333 000 EUR netto (KG 300-400 gem. DIN 276), weiterhin besteht eine Schätzung i. H. v. 288 000 EUR für die Kostengruppe 600 gem. DIN 276. Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:
— Leistungsphase 3 bis 9 gem. §34 ff. HOAI, Objektplanung,
— Ausstattungsplanung als optionale Leistung die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch WSP Deutschland unterstützen und beratend begleiten.