Die Stadt Schwedt/Oder beabsichtigt in Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren die Errichtung eines Service- und Transformationsgebäudes als Teil des sogenannten Innovation Campus, der sich in der gesamten Stadt entwickeln soll.
Als Standort für das Service- und Transformationsgebäude, welches u.a. Räume für Bildung, Co-Working, Startup bieten soll, wurde der stadtzentrale Bereich des ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof) gewählt (Anschrift: Handelsstraße 3, 16303 Schwedt/Oder). Die gute Verkehrsanbindung, die Nähe zu anderen Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben, Platz für eine Neuordnung und vorhandenes Baurecht ermöglichen eine optimale Entwicklung an diesem Standort.
Die gesamte Fläche des ZOB soll dabei in die städtebauliche Betrachtung einbezogen werden und ein Vorschlag für die Anordnung des Service- und Transformationsgebäudes bzw. weiterer Bauwerke (eventuell Oberstufenzentrum) erfolgen. Die tatsächlich für den ZOB genutzten Flächen entsprechen nicht mehr den modernen Anforderungen. Die Öffnung des neuen Service- und Transformationsgebäudes zur Stadt, in Richtung Bahnhof und in Richtung des Einkaufszentrums sind zu beachten. Das Gebäude sollte 4-geschossig und erweiterungsfähig sein. Die umgebende Bebauung ist geprägt durch 2-3 geschossige Gebäude.
Der Bauherr nutzt den architektonischen Realisierungswettbewerb für die Findung eines optimalen architektonischen Entwurfes zur Realisierung eines Transformations- und Servicegebäudes. Der innovative Ansatz der dem Gebäude inhaltlich zu Grunde liegt, soll sich ebenso in seinem Äußeren widerspiegeln.
Die Stadt Schwedt/Oder wird dafür nach Auswertung des vorgeschalteten öffentlichen Teilnahmewettbewerbes maximal fünf Architektur- und Ingenieurbüros einladen.
Die Wettbewerbssumme beträgt 50.000 EUR. Im Rahmen der Angebotsphase erhalten die fünf vom Auftraggeber ausgewählten Büros, sofern von ihnen ein architektonischer Entwurf und ein Honorarangebot abgegeben wurden, eine Aufwandsentschädigung von je 10.000 EUR. Ein Preisgeld wird nicht vergeben.
Die von der Stadt gesetzte Kostenobergrenze der Bruttobaukosten beträgt 18.000.000 EUR.
Die Beauftragung erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Schwedt/Oder und der Zuwendung von Fördermitteln im Rahmen des JTF-Programms.
Vermessungsleistung und Baugrundgutachten sind nicht Gegenstand des Auftrages. Diese
werden vom Auftraggeber gesondert ausgeschrieben.
Die Honorarberechnung und die Erstellung der Planung hat in Anlehnung und Orientierung an die Honorartafeln der HOAI 2021 gemäß betreffender Leistungsbilder zu erfolgen. Die Baukosten sind nach DIN 276 zu ermitteln. Die Angebote sollen anhand der Zielstellung (siehe Punkt 2 Aufgabenstellung) für die LPH 1 bis 8 erarbeitet werden. Gegebenenfalls ist eine Vor-Ort Begehung durchzuführen.
Vorbehaltlich der Bewilligung von Fördermitteln erfolgt eine stufenweise Beauftragung ohne
Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung, zunächst erfolgt die Beauftragung der Leistungsphasen 1 - 3.
Eine Beauftragung als Generalplaner erfolgt vorbehaltlich einer abschließenden Klärung der Förderbedingungen.
Die Leistungen sind voraussichtlich ab August 2023 zu erbringen.
Voraussichtlicher Baubeginn: 1. Quartal 2026
keine