Telecommunications network | Tenderlake

Telecommunications network

Contract Value:
EUR 12M - 12M
Notice Type:
Contract Notice
Published Date:
03 June 2017
Closing Date:
31 July 2017
Location(s):
DE DEUTSCHLAND (DE Germany/DEUTSCHLAND)
DE1 BADEN-WÜRTTEMBERG (DE Germany/DEUTSCHLAND)
Description:

Die KRBF GmbH plant mit den Partnern RZRS GmbH und IIRU GmbH im Datenverarbeitungsverbund BW das komplette WAN in einem Redesign umzugestalten. Der Rahmenvertrag mit einer Laufzeit von 4 Jahren, soll die Beschaffung von WAN-Anbindungen an kommunalen Kundenstandorten in Baden-Württemberg ermöglichen. Zukünftig wird von ca. 600 Standorten ausgegangen, welche über das „neue“ kommunale Transportnetz des Anbieters angebunden werden sollen. Die geplanten Anschlussbandbreiten liegen zwischen 4 mbit/s und 1 000 mbit/s. Das zukünftige kommunale Verwaltungsnetz ist als homogenes Netz geplant, in dem jeder Kunde der KRZ einen definierten Zugang erhält. Um dies zu gewährleisten, wird das kommunale Verwaltungsnetz als Sicherheitsschicht (VPN-Overlay) über verschiedene Transportnetzwerke gelegt. Die Sicherheitsschicht wird technisch auf VPN-Routern etabliert, welche durch die kommunalen Rechenzentren betrieben werden.



Das gesamte Kommunale Verwaltungsnetz beinhaltet derzeit ca. 2500 Standorte (Haupt-stellen und Außenstellen von Gemeinden, Städten, Landkreisen und deren Einrichtungen). Von diesen 2500 Standorten sind bereits heute ca. 1 600 über Internet-VPNs angebunden und ca. 900 Standorte über ein providerbasiertes MPLS-Netz (Vertragslaufzeit bis 31.12.2017).

Zukünftig wird von ca. 600 Standorten ausgegangen, welche über das „neue“ kommunale Transportnetz des Anbieters angebunden werden sollen. Die verbleibenden 300 Standorte wechseln voraussichtlich ebenfalls auf Internetbasierte VPN-Anbindungen oder auf eigene Direktverbindungen, welche nicht Teil dieser Ausschreibung sind.

Aktuell befinden sich die drei kommunalen Rechenzentren (KRZ) gemeinsam mit der Da-tenzentrale Baden-Württemberg in einem Fusionsprozess. Ziel der Fusion ist die Ver-schmelzung der bestehenden Zweckverbände in eine kommunale Datenanstalt. Mit der angedachten Fusion ist geplant ein gemeinsames virtuelles Rechenzentrum in Baden-Württemberg über die beiden Standorte Stuttgart und Karlsruhe aufzubauen.

Im zukünftigen kommunalen Verwaltungsnetz soll daher bereits die Aufteilung in die drei Regionen aufgehoben werden. Geplant ist ein homogenes Netz, in dem jeder Kunde der KRZ basierend auf seiner Anforderung einen definierten Zugang erhält. Um dies zu gewährleisten, wird das kommunale Verwaltungsnetz zukünftig als Sicherheitsschicht (VPN-Overlay) über verschiedene Transportnetzwerke gelegt. Die Sicherheitsschicht wird technisch auf VPN-Routern etabliert, welche durch die kommunalen Rechenzentren betrieben werden. Diese dienen als Abschluss-/Sicherheitskomponente an allen Verwaltungsnetzendpunkten.

Neben kundeneigenen Internetanbindungen sämtlicher am Markt verfügbaren Carrier, können kommunale Kunden auch eigene Direktverbindungen zur Anbindungen an das Verwaltungsnetz mitbringen. Als Koppelpunkte werden die 7 Verwaltungsstandorte der kommunalen Rechenzentren in Baden-Württemberg genutzt. Als dritte Transportnetzvariante ist ein auf „privater“ Plattform betriebenes qualitativ hochwertiges WAN-Transportnetz (nachfolgend „kommunales Transportnetz“ genannt) geplant. Dieses wird durch die Rechenzentren als Rahmenvertrag ausgeschrieben und den Kunden nach Bedarf zur Verfügung gestellt. Genau dieses kommunale Transportnetz ist Umfang dieser Ausschreibung.

Der Auftraggeber plant die Überführung der bestehenden Verbindungen in ein neues gesamtheitliches Design. Die Zielsetzung ist eine Optimierung auf die bestehenden, sowie die Berücksichtigung künftiger Anforderungen, die Einhaltung der in Form von SLAs geforderten Qualität und eine signifikante Reduzierung der Kosten.

Der komplette Datenverkehr ist IP-basierend. Das kommunale Transportnetz muss in der Lage sein, Verkehrsbeziehungen aller Kundenstandorte zu allen Rechenzentren und auch untereinander auf direktem Weg im Backbone des Transportnetzanbieters abzuwickeln.

Der Datenverkehr muss über Infrastruktur transportiert werden, die im Zuständigkeitsbereich deutscher Behörden gehalten wird.

Das Kommunale Verwaltungsnetz bildet eine wichtige Basis für eGovernment und stellt den interkommunalen Austausch elektronischer Informationen sicher.

Das Kommunale Verwaltungsnetz erreicht über einen zentralen Übergang in Stuttgart und Karlsruhe die Dienststellen im Land (Landesverwaltungsnetz – LVN) und Bund (Verbindungsnetz DOI).

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The Buyer:
Kommunales Rechenzentrum Baden-Franken GmbH
CPV Code(s):
32412000 - Communications network
32412100 - Telecommunications network
32412120 - Intranet network