Construction work | Tenderlake

Construction work

Contract Value:
EUR 99K - 99K
Notice Type:
Contract award notice
Published Date:
11 April 2023
Closing Date:
Location(s):
DE212 München, Kreisfreie Stadt (DE Germany/DEUTSCHLAND)
Description:
Restrukturierung Markt am Elisabethplatz - Neubau Elisabethmarkt LV 302 Gefahrenmelde- und Alarmanlagen

Restrukturierung Markt am Elisabethplatz - Neubau Elisabethmarkt:

Offenes Verfahren für die Errichtung eines neuen Dauermarktes mit 10 Marktgebäuden mit insgesamt 22 Verkaufseinheiten,

als erdgeschossige (eingeschossige) Bebauung.

LV 302 Gefahrenmelde- und Alarmanlagen:

Aufgrund der innerstädtischen Lage, der beengten Baustellenverhältnisse, der benachbarten Baustelle, den umliegenden Schulen und dem schützenswerten Baumbestand ist eine genaue Planung der Bauabläufe und Materialdispositionen unabdingbar.

Gefahrmelde- und Alarmanlagen:

Die Tiefgarage wird durch eine automatische

Brandmeldeanlage überwacht. An den Ausgängen werden

zusätzlich Handdruckknopfmelder montiert. Für die

Überwachung wird eine Unterzentrale im 1. Untergeschoss

installiert. Diese wir auf die Hauptzentrale der

Stadtsparkasse aufgeschaltet, die die Erstanlaufstelle

für die Feuerwehr ist.

Die Ausführung der Brandmeldeanlage erfolgt nach

Vorgaben der DIN 14675-1, DIN VDE 0833 1 – 3, der AMEV

BMA, der zum aktuell gültigen Leitungsanlagenrichtlinie

sowie den Technischen Anschlussbedingungen der

Feuerwehr München.

Für Anzahl und Position der Handfeuermelder werden die

Mindestanforderungen der AMEV 2019 für

Brandmeldeanlagen in öffentlichen Gebäuden

herangezogen. Dabei gilt es einerseits „Fehlalarme

durch Vandalismus“ zu vermeiden und andererseits die

Früherkennung von Brand an die externe Stelle

(Feuerwehr München) zu ermöglichen.

Im Rahmen einer Dienstbarkeitsvereinbarung zwischen der

Stadtsparkasse München und den Münchner Markhallen wird

das eingeschränkte Nutzungsrecht der

Feuerwehrinformationszentrale geregelt.

Für einen gesicherten Betrieb und Einhaltung sämtlicher

Gewährleistungsansprüche an die Errichterfirmen und den

Hersteller wird ein einheitliches Fabrikat für die

Brandmeldetechnik verwendet.

Bei der Vernetzung von Brandmeldeanlagen werden zwei

„überwachte“ Übertragungswege gefordert. Dabei werden

die herstellerspezifischen Mindestanforderungen ebenso

berücksichtigt wie die Eigenschaften und Bedingungen

zur Leitungsverlegung. Ab dem Übergang in der

Tiefgarage werden dabei Leitungsverlegewege die im

Eigentum der Stadtsparkasse München sind mit genutzt.

Im Punkt 12.2 der DIN 14675-1 (Stand 2020-01) sind die

Vernetzung von Brandmeldezentralen von bestehenden

Brandmeldeanlagen mit Brandmeldezentralen von

Erweiterungen im gleichen Objekt geregelt.

Diese Regelungen werden auch für die Vernetzung der

Brandmeldezentrale der Stadtsparkasse München mit der

Unterzentrale der Münchner Markthallen herangezogen um

die Systemeigenschaften und Funktionen von:

• Systemeigenen Vernetzung

• Zusammenschaltung von Brandmeldezentralen

• Alarmübertragung

• Steuerungen und Anzeigen am FBF (Feuerwehrbedienfeld)

• Feuerwehr Bedienfeld – Erweiterung durch eine

Schnittstelle

• Übertragung des Störungs-, und Abschaltzustands

• Anzeigen für die Feuerwehr

• Leitungsverlegung

• Begrenzungen des Ausbaus (nach DIN VDE 0833-2

• Abnahme (Gemeinsame Funktionsprüfung)

Hierzu findet ein Austausch aller notwendindigen

Planungsunterlagen mit dem Elektroprojektanten der

Stadtsparkasse München statt. Ziel ist es einen

weitestgehend redundanten Systemaufbau der

Brandmeldetechnik herzustellen um einen „unabhängigen“

Wartungs-, und Instandsetzungsbetrieb zu ermöglichen.

Deshalb wird in der BMZ Unterzentrale zumindest ein

weiteres FAT (Feuerwehranzeigetableau) berücksichtigt.

Gemäß Infoblatt der Stadt München wird in der

Feuerwehrinformationszentrale ein Brandmelde-,

Entrauchungstableau installiert.

Da es sich um einen Entrauchungsbetrieb der über zwei

Rauchabschnitte mit je vier Ventilatoren handelt, wird

zur Erhöhung der Übersichtlichkeit für die Feuerwehr,

ein Übersichtstableau mit Darstellung der Grundrisse

der Tiefgaragengeschosse verwendet.

Neubau Elisabethmarkt LV 302 Gefahrenmelde- und Alarmanlagen - offenes Verfahren

1.Baumaßnahme

1.1 Errichtung eines neuen Dauermarktes mit 10

Marktgebäuden mit insgesamt 22 Verkaufseinheiten, als

eingeschossige überirdische Bebauung sowie einer

zweigeschossige Tiefgarage.

2 Gebäudenutzung

2.1 Gebäudenutzung Erdgeschoss:

Marktgebäude mit Verkaufsständen, sowie Müllräume,

Lagerräume und Sanitäranlagen.

2.2 Gebäudenutzung 1. Untergeschoss

Im 1. Untergeschoss befinden sich den Verkaufsständen

zugehörige Fahrzeugstellplätze der Händler und

Lagerräume der Händler, sowie Sanitärräume und

Technikräume für die Marktstände.

2.3 Gebäudenutzung 2. Untergeschoss:

Im 2. Untergeschoss befindet sich eine P+R-Parkgarage

für Anwohner sowie Technikräume. Auch die

Sprinklerzentrale ist im 2. Untergeschoss angeordnet.

3 Angaben zur Baustelle

3.1 Lage der Baustelle

Elisabethplatz, 80796 München, Flurstück Nr. 4556/24,

4556/27, 4556/28.

Die Baumaßnahme befindet sich im Münchner Stadtteil

Schwabing-West. Der Standort grenzt nördlich an die

Grünfläche des Elisabethplatzes, östlich an die

Nordendstraße, südlich an das ehemaligen Grundstück der

Stadtwerke München (Flurnummer 4552) und westlich an

die Arcisstraße an. Der nördliche Rand des

Baugrundstücks wird durch einen schützenswerten

Baumbestand begrenzt. Der südliche Rand des

Baugrundstücks wird durch einen Neubau der

Stadtsparkasse München begrenzt.

3.2) Zufahrt zur Baustelle

Die Anfahrt zur Baumaßnahme und die Materialbedienung

der Baustelle erfolgt im Wesentlichen über die

Nordendstraße.

3.3) Zugänglichkeit Gebäude

Allgemeine Beschreibung des Bauvorhabens

Die erdgeschossigen Holzbauten sind nur von außen über

einfach Holztreppen zugänglich. Alle Türen sind 1,30 x

2,40 m. Die Raumhöhen betragen ca. 3,00 m.

Die Untergeschosse sind über die Treppenhäuser (1.20 m

Durchgang, Türen 1,01 x 2,13 m) zugänglich. Außerdem

über die Tiefgarage mit entsprechenden PKWs und

Transportgeräten. Die Zufahrt zur Tiefgarage erfolgt

über die Einfahrt der Stadtsparkasse, die Wegstrecke

bis in die Technikbereiche beträgt ca. 100 m, der

entsprechende Aufwand ist bei der Kalkulation zu

berücksichtigen. Von der Garage über die Flure zu den

Technikräumen sind die Türen 1,51 x 2,13 m.

4 Gebäudekonstruktion

4.1 Konstruktion Marktgebäude 1, 3, 4 und 6 bis 10

Wand- und Deckenbauteile in Massivholzkonstruktion aus

Brettschichtholz- und aus Brettsperrholzelementen.

Walmdach mit ca. 7° Dachneigung.

Dachtragwerk, als hinterlüfteter Dachstuhl mit Pfetten

und Dachsparren aus Vollholz.

Dachschalung aus OSB Holzfaserwerkstoffplatten mit

Dachabdichtungslage für eine extensive Dachbegrünung.

Außenwände mit gedämmter und hinterlüfteter Holzfassade

aus Holzlattung.

4.2 Konstruktion Marktgebäude 2 und 5

(Erschließungsgebäude)

Wandbauteile aus Stahlbeton und in

Massivholzkonstruktion aus Brettschichtholz- und aus

Brettsperrholzelementen.

Deckenbauteile aus Stahlbeton und in

Massivholzkonstruktion aus Brettschichtholz- und aus

Brettsperrholzelementen.

Flachdach mit Gefälledämmung und Abdichtungslagen, als

begehbare Dachterrassen, stellenweise mit intensiver

Begrünung und Pflanzbeeten.

Außenwände mit gedämmter und hinterlüfteter

Fassadenbekleidung.

Fassadenbekleidung als Holzfassade aus Holzlattung.

Fassadenbekleidung aus Metallelementen.

4.3 Konstruktion, 1. Untergeschoss

Tragende Wände und Decken in Massivbauweise in

Stahlbeton, teilweise unterseitig gedämmt.

Nichttragende Wände in Mauerwerk.

Lichte Raumhöhe bis 4,75 m

4.4 Konstruktion, 2. Untergeschoss

Tragende Wände und Decken in Massivbauweise in

Stahlbeton.

Lichte Raumhöhe bis 3,00 m;

Die Ausführung der Arbeiten hat nach den folgenden

ATV`s / VOB Teil C, neueste Fassung, zu erfolgen:

- DIN 18299 Allgemeine Regelung für Bauarbeiten jeder

Art.

- DIN 18382 Elektro-, Sicherheits- und

Informationstechnische Anlagen

- DIN 18384 Blitzschutz-, Überspannungsschutz- und

Erdungsanlagen

- DIN 18386 Gebäudeautomation

Des Weiteren sind alle mitgeltenden DIN-Vorschriften

einzuhalten, die in den vorgenannten ATV´s aufgeführt

sind. Überdies sind alle anerkannten Regeln der Technik

zu beachten und einzuhalten.

Die verarbeiteten Materialien müssen den Forderungen

der jeweiligen Stoffnorm, Einbauvorschriften bzw.

Prüfzeugnissen entsprechen.

Alle in der Leistungsbeschreibung aufgeführten

Positionen verstehen sich als vollständig gelieferte,

montierte, einregulierte und in Betrieb genommene

Anlagenteile. Inbetriebnahmen von Anlagenteilen durch

Werkskundendienste müssen somit in den jeweiligen

Einheitspreisen enthalten sein.

Die erforderlichen Aussparungen werden größtenteils

bauseits erstellt und nach der Montage verschlossen.

Gegebenenfalls erforderliche zusätzliche Aussparungen,

Schlitze oder Kernbohrungen sind in der

Leistungsbeschreibung enthalten. Vor der Ausführung

zusätzlicher Aussparungen oder Kernbohrungen sind diese

mit einer Planausschnittskopie über die Bauüberwachung

beim Statiker zur Genehmigung einzureichen.

Für die Befestigung von Anlagenteilen und Rohrleitungen

sind in der Leistungsbeschreibung entsprechende

Positionen vorgesehen. Vor der Ausführung dieser

Leistungen hat der Auftragnehmer mit der Bauüberwachung

und den anderen am Bau beteiligten Firmen Rücksprache

bezüglich der gemeinsamen Nutzung derartiger

Konstruktionen zu nehmen. Im Zuge der gemäß 3.1.5 ATV

DIN 18382 vom Auftraggeber zu erbringenden Angaben ist

die genaue Trassenführung und Geräteaufstellung vor

Montagebeginn mit der Bauüberwachung und den anderen am

Bau beteiligten Firmen abzustimmen.

Alle erforderlichen Anmeldungen, Besichtigungsanzeigen

und Abnahmeersuche hat der Auftragnehmer selbst und

rechtzeitig bei den zuständigen Stellen und Behörden

vorzunehmen. Die Bauüberwachung ist davon zu

unterrichten.

Alle Aggregate und Anlagenteile sind mit den

entsprechenden potentialfreien Kontakten zur

Weiterverarbeitung von Störmeldungen zu liefern. Alle

elektrischen Anklemmarbeiten an den vom Auftragnehmer

gelieferten und montierten Bauteilen und Feldgeräten

sind vom Auftragnehmer auszuführen. Diese Leistung

umfasst Kabel kürzen, abisolieren, einführen

zugentlastet befestigen, anklemmen und in Betrieb

setzen. Die Verlegung der Kabel erfolgt bauseits.

Zur Verfügung gestellte Unterlagen:

Alle für die Ausführung erforderlichen Pläne und

Unterlagen werden ausschließlich in digitaler Form

übergeben.

Gefahrmelde- und Alarmanlagen:

Die Tiefgarage wird durch eine automatische

Brandmeldeanlage überwacht. An den Ausgängen werden

zusätzlich Handdruckknopfmelder montiert. Für die

Überwachung wird eine Unterzentrale im 1. Untergeschoss

installiert. Diese wir auf die Hauptzentrale der

Stadtsparkasse aufgeschaltet, die die Erstanlaufstelle

für die Feuerwehr ist.

Die Ausführung der Brandmeldeanlage erfolgt nach

Vorgaben der DIN 14675-1, DIN VDE 0833 1 – 3, der AMEV

BMA, der zum aktuell gültigen Leitungsanlagenrichtlinie

sowie den Technischen Anschlussbedingungen der

Feuerwehr München.

Für Anzahl und Position der Handfeuermelder werden die

Mindestanforderungen der AMEV 2019 für

Brandmeldeanlagen in öffentlichen Gebäuden

herangezogen. Dabei gilt es einerseits „Fehlalarme

durch Vandalismus“ zu vermeiden und andererseits die

Früherkennung von Brand an die externe Stelle

(Feuerwehr München) zu ermöglichen.

Im Rahmen einer Dienstbarkeitsvereinbarung zwischen der

Stadtsparkasse München und den Münchner Markhallen wird

das eingeschränkte Nutzungsrecht der

Feuerwehrinformationszentrale geregelt.

Für einen gesicherten Betrieb und Einhaltung sämtlicher

Gewährleistungsansprüche an die Errichterfirmen und den

Hersteller wird ein einheitliches Fabrikat für die

Brandmeldetechnik verwendet.

Bei der Vernetzung von Brandmeldeanlagen werden zwei

„überwachte“ Übertragungswege gefordert. Dabei werden

die herstellerspezifischen Mindestanforderungen ebenso

berücksichtigt wie die Eigenschaften und Bedingungen

zur Leitungsverlegung. Ab dem Übergang in der

Tiefgarage werden dabei Leitungsverlegewege die im

Eigentum der Stadtsparkasse München sind mit genutzt.

Im Punkt 12.2 der DIN 14675-1 (Stand 2020-01) sind die

Vernetzung von Brandmeldezentralen von bestehenden

Brandmeldeanlagen mit Brandmeldezentralen von

Erweiterungen im gleichen Objekt geregelt.

Diese Regelungen werden auch für die Vernetzung der

Brandmeldezentrale der Stadtsparkasse München mit der

Unterzentrale der Münchner Markthallen herangezogen um

die Systemeigenschaften und Funktionen von:

• Systemeigenen Vernetzung

• Zusammenschaltung von Brandmeldezentralen

• Alarmübertragung

• Steuerungen und Anzeigen am FBF (Feuerwehrbedienfeld)

• Feuerwehr Bedienfeld – Erweiterung durch eine

Schnittstelle

• Übertragung des Störungs-, und Abschaltzustands

• Anzeigen für die Feuerwehr

• Leitungsverlegung

• Begrenzungen des Ausbaus (nach DIN VDE 0833-2

• Abnahme (Gemeinsame Funktionsprüfung)

Hierzu findet ein Austausch aller notwendindigen

Planungsunterlagen mit dem Elektroprojektanten der

Stadtsparkasse München statt. Ziel ist es einen

weitestgehend redundanten Systemaufbau der

Brandmeldetechnik herzustellen um einen „unabhängigen“

Wartungs-, und Instandsetzungsbetrieb zu ermöglichen.

Deshalb wird in der BMZ Unterzentrale zumindest ein

weiteres FAT (Feuerwehranzeigetableau) berücksichtigt.

Gemäß Infoblatt der Stadt München wird in der

Feuerwehrinformationszentrale ein Brandmelde-,

Entrauchungstableau installiert.

Da es sich um einen Entrauchungsbetrieb der über zwei

Rauchabschnitte mit je vier Ventilatoren handelt, wird

zur Erhöhung der Übersichtlichkeit für die Feuerwehr,

ein Übersichtstableau mit Darstellung der Grundrisse

der Tiefgaragengeschosse verwendet.

Die Ein- und Ausgangsbausteine zur Steuerung-, und

Anzeige der Entrauchungsfunktionen sind dabei

Bestandteil der Brandmeldeanlage. Hierzu werden

universelle Ein-/Ausgangsbaugruppen des Herstellers

„HEKATRON“ in ein auf Putz Gehäuse montiert und über

eine gesicherte Leitungsverbindung mit der

Unterzentrale der Brandmeldeanlage Münchner Markthallen

verbunden. (Für weitere Infos siehe "Leistungsverzeichnis")

Awarded to:
Claus Heinemann Elektroanlagen GmbH, Unterföhring (DE)
Download full details as .pdf
The Buyer:
Landeshauptstadt München, Kommunalreferat, Markthallen München
CPV Code(s):
31625200 - Fire-alarm systems
45000000 - Construction work
45232300 - Construction and ancillary works for telephone and communication lines
45300000 - Building installation work
45310000 - Electrical installation work
45312100 - Fire-alarm system installation work
45316000 - Installation work of illumination and signalling systems
50000000 - Repair and maintenance services