Es wird angestrebt, die nachfolgend beschriebenen Leistungen durch ein Konsortium aus Wissenschaft, IT-Sicherheitswirtschaft, Versorgungswirtschaft, Normung und Standardisierung sowie Praktikern aus E-Energy-Modellprojekten oder ähnlichen Vorhaben erbringen zu lassen:
— IT-Sicherheitsspezifische Betrachtung aller absehbaren bzw. bekannten Glieder der zukünftigen Smart-Grid/ Smart-Energy-Wertschöpfungskette (einschl. Strom-Gas-Kopplung) und deren Interdependenzen: u. a. Endgeräte in Wirtschaft und Haushalt mit Energiemanagement, Smart Meter, Mess-Stellenbetrieb, Verteilnetze, Erzeuger, Speicher, Aggregatoren, Elektromobilität, Marktplätze und Services.
— Erfassung und Auswertung wesentlicher deutscher, europäischer und internationaler Aktivitäten, Analysen und Studien.
— Erfassung und Bewertung potentieller Risikoklassen (Datensicherheit, Datenschutz, Cyber Crime bei Hard- und Software und entsprechend der Funktion in der Wertschöpfungskette). Hierzu ist in der Bewerbung ein Bewertungsschema zu skizzieren.
— Es ist auszuarbeiten, in welchem Maße ein Energieinformationsnetz von anderen bestehenden Datennetzen (z. B. Internet) zu separieren bzw. mittels welcher Technologien, Sicherheitsgrad und Voraussetzungen bestehende Datennetze für ein Energieinformationsnetz Verwendung finden können.
— Definition von Anforderungen sowie Ableitung von Maßnahmen und Lösungswegen im Hinblick auf (Sicherheits-)Technologien, organisatorische Maßnahmen und Aufklärung/Beratung, Rechtliche Regelungen sowie Normen und Standards. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind zu priorisieren und ihre sinnvolle zeitliche Abfolge ist zu skizzieren. Entsprechende Kosten/Nutzen-Abschätzungen sind einzubeziehen.
— Es ist aufzuzeigen, ob und in welchem Maß Sicherheitskonzepte aus anderen Anwendungsfeldern (z. B. der Kommunikationstechnologien) auf das Anwendungsgebiet Smart Grid / Smart Energy übertragbar sind.
— Durchführung eines Eröffnungs- und Abschluss-Workshops. Wichtige Akteure, die nicht direkt im anbietenden Konsortium mitarbeiten, sind z. B. über einen wissenschaftlichen Beirat einzubeziehen.