Verhandlungsverfahren gem. § 17 (1) VgV mit vorgelagertem Realisierungswettbewerb gem. RPW 2013 i. V. m. § 14 (4) 8 VgV und EU-weitem Bewerbungsverfahren – Revitalisierung Hochhaus B1 Düsseldorf.
Zweck des Verfahrens ist das seit 2009 leer stehende Gebäude durch eine umfangreiche Revitalisierung für heutige Anforderungen an eine klassische Büronutzung zu qualifizieren. Ein besonderer Fokus liegt auf der Fassadengestaltung. Das Gebäude umfasst 14 oberirdische Geschosse mit einer BGF von ca. 12 000 qm. Das vorgelagerte Wettbewerbsverfahren tritt gem. § 14 (4) 8 VgV an die Stelle des Teilnahmewettbewerbs des Verhandlungsverfahrens gem. § 17 (1) VgV und wird als nichtoffener, einphasiger hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit EU-weitem Bewerbungsverfahren durchgeführt. Der Wettbewerb ist bei der AKNW unter der Nr. W 26/19 am 3.5.2019 registriert worden. Der Auslober plant mit einem Gesamt-Bauvolumen von rd. 19 Mio. EUR netto. Gegenstand der stufenweise (LP 1-3, 4-5, 6-7, 8-9) zu vergebenen Leistungen sind die Leitungsbilder gem. §§ 34, 51 u. 55 HOAI sowie Fassadenplanung, Brandschutz und Bauphysik. Die Vergabe an einen Generalplaner bzw. eine Generalplanungsgemeinschaft (Beauftragung als ARGE) ist vorgesehen.