Geothermie am Standort Schwerin Lankow – Planungsleistungen zur Thermaltechnik, hier: Außenanlagen (Los 8) in Anlehnung an die HOAI „Freianlagen“.
Das bevorstehende Projekt beinhaltet die Errichtung eines Ingenieurbauwerks, bestehend aus Filteranlagen, Wärmetauschern, Wärmepumpen, dem Thermalwasserkreislauf und Nebenanlagen (Pumpen, Armaturen, Rohrleitungen, etc.) sowie dazugehörende Leittechnik und Anbindung an eine Mittelspannungsschaltanlage. Die technischen Anlagen sind mit dem Thermalsolekreislauf funktionsfähig an die Förderbohrung sowie an eine separate Soleverbindungsleitung und der daran angeschlossenen Injektionsbohrung herzustellen. Des Weiteren sind die ingenieurbautechnischen Anlagen funktionsfähig an das Fernwärmenetz anzuschließen.
Die Geothermiezentrale ist mit einer Leittechnik zu beplanen, welche die Fernsteuerbarkeit von den Heizkraftwerksstandorten Schwerin Süd und Schwerin Lankow gewährleistet.
Die Soleleitung ist durch eine Trinkwasserschutzone IIIa und IIIb zu planen und wird die Geothermiezentrale mit der Injektionsbohrung verbinden. Die Leitungslänge beträgt ca. 1 000 m. Die Soleleitung ist mit einer Mehrfachlecküberwachung zu planen.