Leistungsgegenstand ist die Konzeption und Durchführung einer Maßnahme nach § 16 f SGB II mit dem Ziel der dauerhaften Integration von erwerbsfähigen leistungsberechtigten Frauen, die multiple Vermittlungshemmnisse aufweisen. Die Teilnehmenden sollen durch das Angebot der Maßnahme zielgruppengerecht angesprochen, stabilisiert und aktiviert werden.
Die inhaltliche Besonderheit der Maßnahme stellt die Zielgruppe dar. Zur Zielgruppe der ausgeschriebenen Leistung gehören Frauen, die eine Vielzahl und Bandbreite an Vermittlungshemmnissen aufweisen. Dabei handelt es sich zum Teil um in der Person liegende Gründe, die eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt behindern, zum Teil um strukturelle Problemlagen und erschwerte Rahmenbedingungen durch reziproke nachteilige Strukturen auf gesellschaftlicher, privater und rein individueller Ebene.
Los 1 hat einen Beratungsschwerpunkt von Frauen mit sprachlichen Defiziten. Zudem finden sich in der Zielgruppe von Los 1 vermehrt Frauen mit Migrations- bzw. Fluchterfahrungen und den damit einhergehenden Folgehemmnissen (z.B. Traumata). Hierfür muss der bzw. die Auftragnehmende des Los 1 über eine entsprechende Vernetzung und Kontakt zu psychotherapeutischen Angeboten verfügen.
Der Beratungsschwerpunkt von Los 2 liegt auf konfliktbehafteten Verhältnissen und einer gesonderten Expertise in Finanzfragen. Hierfür muss der bzw. die Auftragnehmende über eine entsprechende Vernetzung mit oder Kontakte zu Schuldnerberatungen und qualifiziertes Fachpersonal verfügen. .