Das auf einer Insel im Schweriner See gelegene denkmalgeschützte Schloss besteht aus 5 Gebäudeflügeln und beherbergt Landtag, Museum, Schlosscafé, und Schlosskirche. Der Medaillonsaal mit den Nebenräumen im Hochkeller soll für eine gastronomische Nutzung ausgebaut werden. Zu den Nebenräumen zählen der WC-Bereich für den Medaillonsaal sowie für die Kantine und die Garderobe.
Der Gastraum wird über den Burggarten erschlossen.
Es sind Maßnahmen zur konstruktiven Sicherung, zur Stabilisierung der bauphysikalischen und raumklimatischen Bedingungen, sowie haus-, brandschutz- und nutzungstechnische Erfordernisse planerisch zu berücksichtigen. Eine gastronomische Nutzung stellt sehr hohe Anforderungen an die Haustechnik, unter Berücksichtigung der konservatorischen Belange. So müssen z. B. unter dem neu einzubringenden Fußboden mit Fußbodenheizung, die Lüftungskanäle für die erforderliche Zuluft eingebaut werden.
Der Baubereich befindet sich im denkmalgeschützten Gesamtensemble. Die angrenzenden Bereiche befinden sich in Nutzung.
Planungsleistungen Architekt (Objektplanung) nach § 34 HOAI, Leistungsbild Gebäude und Innenräume, LPh 1-2 und optional LPh 3-9 bei stufenweiser Beauftragung mit Schwerpunkt in Ausschreibung (Vorbereitung und Mitwirkung Vergabe) und Bauleitung (Objektüberwachung - Bauüberwachung und Dokumentation)