Microscopes | Tenderlake

Microscopes

Contract Value:
-
Notice Type:
Contract Notice
Published Date:
25 September 2013
Closing Date:
25 October 2013
Location(s):
DEA21 Aachen, Kreisfreie Stadt (DE Germany/DEUTSCHLAND)
Description:

Spezifikationen/Anforderungen des konfokalen Laserscanningmikroskops.

Mikroskopstativ:

— Voll-motorisiertes, aufrechtes, digitales Mikroskop mit motorisiertem Fokus, ausgerüstet für Durch- und Auflicht-, Fluoreszenz- und konfokale Laserscanningmikroskopie inklusive der jeweils notwendigen optischen Ausstattung. Enthalten sein müssen:

— Min. 5 Fluoreszenzfilterpositionen sowie Fluoreszenzfilter für die Anregung und Detektion von Fluoreszenzfarbstoffen mit Emissionen im grünen, roten und blauen (405 nm) Bereich für z. B. GFP, RFP, DAPI.

— Lichtquellen für Hellfeld- (Durch-/Auflicht) und Fluoreszenzmikroskopie (UV).

— XYZ-motorisierter Kreuztisch mit aufliegendem Z-Feinfokuselement für objektivunabhängige Feinfokussierung. Dieses mit einer Schrittweite von min. 3 nm und einer Reproduzierbarkeit von min. 40 nm zur Erstellung schneller Z-Scans.

— Motorisierter Objektivrevolver mit min. 6 Positionen.

— Objektivaustattung min.:

— — 10 x plan, fluoreszenzoptimiert. NA min. 0,3.

— — 20 x plan apochromatisch. NA min. 0,7.

— — 20-25 x plan apochromatisch, Multi-Immersion optimiert für konfokale Anwendung. NA min. 0,75.

— — 63x plan apochromatisch, Wasserimmersion optimiert für konfokale Anwendung. NA min. 1,2.

— DIC für alle Objektive zur reproduzierbaren Abbildung des Durchlichtbildes. Alle DIC-Komponenten motorisiert ein- und ausschwenkbar.

Konfokalmodul:

Möglichst filterfreies Konfokalsystem mit spektralem Detektionssystem.

— Konfokaler Scanner mit einer justierbaren Geschwindigkeit von 1 – min. 1 800 Hz.

— — Großes, homogen ausgeleuchtetes Scanfeld mit einer Diagonale in der Zwischenbildebene > 20 mm zur Abbildung großer Objekte. Dies soll mittels eines Scans ohne eine softwaregestützte Verrechnung mehrerer Einzelbilder möglich sein, um schnelle Bewegungen im Objekt abzubilden.

— — Maximale Auflösung von min. 8 000 x 8 000 Pixeln.

— — Vorrüstung mit Option auf einen zweiten Hochgeschwindigkeitsscanner.

— Bildfeldrotation: Möglichkeit einer scanningsystemunabhängigen Rotation des Bildfeldes ohne Beeinflussung der Scangeschwindigkeit.

— Laserports inkl. Laser für die Verwendung und Steuerung von folgenden Laserlinien:

— — Argon-Laser für Anregung im blauen Bereich mit den Wellenlängen 458, 476, 488, 496 und 514 nm mit min. 65 mW).

— — Laser mit einer Emission von 561 nm mit min. 20 mW.

— — Laser mit einer Emission von 633 nm mit min. 10 mW.

— — Laser mit einer Emission von 405 nm mit min. 50 mW inklusive Korrekturoptik zum Ausschluss eines Fokusversatzes zwischen 405 nm und den anderen Laserlinien beim XZ-Scan.

— — Optimierte Scanoptik für die gewählte Laserausstattung. Für die Erzielung einer höheren Transmission im visuellen Spektralbereich soll keine Breitbandbeschichtung > 800 nm der Scanoptik verwendet werden.

— — Vorrüstung für einen Weißlichtlaser mit bis zu 8 gleichzeitig nutzbaren Laserlinien.

— Strahlteiler:

— — Optisches, im µs Bereich schaltbares Ablenkungselement. Die 488 nm und 496 nm Laseranregung muss im µs Bereich schaltbar sein.

— — Die Möglichkeit zur zeitgleichen Ablenkung von mind. 6 visuellen Linien muss gegeben sein.

— Detektoren:

Min. 3 konfokale Detektoren und 1 Durchlichtdetektor. Davon:

— — Min. ein hochsensitiver GaAsP Photokathoden-Detektor (möglichst als Kombination aus Avalanche-Photodiode und Photomultiplier) mit sehr großem Dynamikbereich zur Detektion schwacher und starker Fluoreszenzen. Möglichkeit zur Photon-Quantifizierung, 16 Bit Auflösung, Quanteneffizienz min. 45 % bei 530 nm.

— — Min. 2 klassische Photomultiplier-Detektoren.

— — Flüssigkeitsgekühlte Detektoren zur Erzielung eines optimalen Signal-Rauschverhältnisses zur Detektion schwacher Fluoreszenzen.

— — Filterfreie, verlustfreie Detektion eines durchgehenden Spektrums. Die Erstellung verlustfreier Emissionsspektren und somit eine optimale Charakterisierung der verwendeten Fluoreszenzfarbstoffe muss gewährleistet sein.

— — Polarisationsunabhängige Auftrennung der Emission zur effizienten Detektion schwacher Fluoreszenzen. Auftrennelement mit min. 95 % Transparenz.

— — Frei einstellbares Emissionsband mit einer Auflösung von 1 nm.

— — Option auf Nachrüstung mit min. zwei weiteren konfokalen Detektoren.

Hard- und Software:

— Computerausstattung (inkl. Bildschirm) und Software zur Steuerung des konfokalen Laserscanningmikroskops.

— Softwarepakete zur Auswertung der Aufnahmen mit der Möglichkeit zur Trennung von Fluoreszenzsignalen (spectral Unmixing), 3D Darstellung sowie inklusive benutzerfreundlichen Assistenten zur Durchführung von FRAP und FRET-Analysen.

Sonstige Ausstattung:

Schwingungsgedämpfter Mikroskoptisch sowie Tisch für Computer und Bildschirm.

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The Buyer:
Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V., Zentrale Beschaffungsstelle
CPV Code(s):
38510000 - Microscopes