Planungsleistungen – Brandschutztechnische Ertüchtigung
und energetische Sanierung der Heizungsverteilung
Brandschutzertüchtigung:
Ziel der Maßnahme ist, die Flächen für die Lehre und Forschung weiterhin zur Verfügung zu stellen.
Aufgrund der massiven brandschutztechnischen Mängel ist die Ertüchtigung mit oberster Priorität weiter zu verfolgen.
Es liegt eine Einschätzung über die Gesamtmaßnahmen für die brandschutztechnische Ertüchtigung vor. Diese basieren auf einer aktuellen Stellungnahme eines Brandschutzgutachters. Die Maßnahmen beinhalten insbesondere:
- die Sicherung der Rettungswege mit Rauchabschnittsbildung und Ertüchtigung der
Treppenhausabschlüsse.
- die Ertüchtigung der Raumabschlüsse von Werkstätten, Technikräumen und sonstigen Räumen mit erhöhten Brandlasten.
- die Erweiterung bzw. Wiederherstellung von Rettungswegen
- die Herstellung von Entrauchungsmöglichkeiten der Eingangshalle und von ausgewählten Treppenräumen.
Heizungsanlage:
Ziel der Maßnahmen ist, Wärme- und damit Energieverluste zu vermeiden und damit einen Beitrag in
den Bemühungen um Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu leisten. Resultierend ist das Ziel, ein für die
Durchführung von Lehre, Forschung und Verwaltungsaufgaben geeignetes Raumklima zu schaffen.
Das System ist hinsichtlich der Wärmeverteilung zu optimieren und Energieverluste zu vermeiden.
Hierzu ist einerseits der Austausch von veralteten, mit niedrigem Wirkungsgrad arbeitenden Pumpen
erforderlich. Andererseits ist ein hydraulischer Abgleich des Verteilungssystems erforderlich, um mittels neuer Anlagenkomponenten eine ausgewogene, energiesparende Heizungswärmeverteilung zu realisieren. Ein Begleiteffekt ist, dass die eingespeiste Temperatur abgesenkt werden kann, was eine Energieeinsparung zur Folge hätte.