Der APD wird sich in dieser vierten Projektphase weiter als bilaterale Dialogplattform etablieren und parallel dazu einen fachlichen Fokus auf 2 Kernthemen legen: Die Entwicklung ländlicher Räume einerseits und Digitalisierung und Innovationen andererseits. Die genannten Themen haben in der Agrarpolitik der Russischen Föderation eine hohe Priorität und der APD hat bereits in den vergangenen Phasen Expertise zu diesen Themen bereitgestellt. Außerdem verfügt Deutschland in den Themen über langjährige Erfahrungen, die im Rahmen des Vorhabens vermittelt werden können.
Der Auftrag zur Durchführung des bilateralen Kooperationsprojekts „Deutsch-Russischer Agrarpolitischer Dialog“ soll im offenen Verfahren gemäß § 119 Abs. 2 und 3 GWB i. V. m. §§ 14 Abs. 2, 15 VgV vergeben werden.
Die anwendbaren CPV sind insbesondere 79951000-5 (Veranstaltung von Seminaren), 75112100-5 (mit Entwicklungsprojekten verbundene Verwaltungsdienstleistungen) und 75131000-3 (Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung). Es handelt sich damit um „besondere Dienstleistungen“ im Sinne von §130 GWB i. V. m. § 64 ff. VgV. Der Nettowert des Auftrags liegt oberhalb des Schwellenwertes in § 106 GWB i. V. m. Art. 4.d der Richtlinie 2014/24/EU. Anwendbar sind daher die Vergabevorschriften des 4. Teils des GWB.