Die TZ-Maßnahme „Ländliche Entwicklung, Uganda“ zielt darauf ab, die agrarbasierte Entwicklung der ländlichen Wirtschaft in ausgewählten Regionen Nordugandas zu verbessern. Das soll durch Maßnahmen in 3 Handlungsfeldern (HF) erreicht werden. Zentrale Leistungen zur Stärkung der Kapazitäten öffentlicher Institutionen, der Zivilgesellschaft und des Privatsektors im HF „Kapazitäten für lokale agrarbasierte Wirtschaftsentwicklung“ sind zu vergeben.
Die TZ-Maßnahme „Ländliche Entwicklung, Uganda“ zielt darauf ab, die agrarbasierte Entwicklung der ländlichen Wirtschaft in ausgewählten Regionen Nordugandas zu verbessern. Das soll in einem Mehrebenen- und Multiakteurs-Ansatz in 3 komplementären Handlungsfeldern (HF) erreicht werden. HF 1 „Kapazitäten für lokale agrarbasierte Wirtschaftsentwicklung“ zielt auf die Stärkung der Kapazitäten öffentlicher Institutionen, der Zivilgesellschaft und des Privatsektors für die Förderung agrarbasierter lokaler Wirtschaftsentwicklung (LED) ab. Im HF 2 „Verbesserte Marktintegration“ wird eine intensivere markt- und unternehmerische Orientierung landwirtschaftlicher Produzenten/-innen sowie der der Landwirtschaft vor- und nachgelagerten Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen (KKMU) und Dienstleister u. a. mittels der Stärkung bäuerlicher Organisationen (Verbände, Genossenschaften) angestrebt. HF 3 „Zugang zu Finanzdienstleistungen“ richtet sich komplementär zu den beiden ersten HF darauf, den Zugang zu nachfrageorientierten Finanzdienstleistungen für landwirtschaftliche Betriebe bzw. der Landwirtschaft vor- und nachgelagerte KKMU in ausgewählten Distrikten zu verbessern.
Eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit allen Handlungsfeldern muss gewährleistet sein. Die Laufzeit ist mit 11 Monaten (09/2018 – 07/2019) bemessen.
Für die Durchführung der vorgesehenen Aufgaben stellt der AN ein Team aus 2 nationalen Langzeitzeitexperten (je bis zu 11 FM) am Standort Gulu zur Verfügung. Ein Pool von nationalen (bis zu 6 FM) und internationalen (bis zu 3 FM) Kurzzeitfachkräften zur Beratung in relevanten Schwerpunkten rundet das Angebot ab.
Die wichtigsten Qualifikationen und Kompetenzen des AN sind die regionale Erfahrung in Uganda und/oder in der Region (Afrika), umfangreiches Fachwissen in den Bereichen: lokale und regionale Wirtschaftsentwicklung, agrarbasierte Wertschöpfungsketten, und Privatwirtschaftsförderung in der Landwirtschaft sowie Vorerfahrungen mit und Kenntnisse der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Es besteht die Option einer Aufstockung durch eine Kofinanzierung des Vorhabens seitens der EU. Vorbehaltlich Änderungen, die sich in der Verhandlung mit der EU ergeben, wird der AN zusätzlich für die Durchführung der Aufgaben im Handlungsfeld 1 „Berücksichtigung von Climate-Smart-Agriculture (CSA) in lokalen Planungsprozessen“ der EU-Description of the Action verantwortlich sein. Ein möglicher Folgevertrag bezieht sich auf eine geplante Laufzeit von 08/2019 bis 07/2021 und beinhaltet sowohl die EU-Kofinanzierung als auch ein geplantes BMZ –,Folgevorhaben.