Weiteres siehe II.2.4).
Seitens der Senatorin für Kinder und Bildung wurde beschlossen, die bestehende Grundschule an der Wigmodistraße in Bremen Blumenthal zur vierzügigen Ganztagsschule auszubauen. Hierfür sind bauliche Veränderungen und Ergänzungen notwendig.
Altersbedingt ist der auf dem Schulgrundstück vorhandene Mobilklassenbau abgängig. Der Bau beinhaltet momentan 4 Klassenräume, mit Abstell- und Sanitärräumen. Als Ersatz muss ein Neubau mit ca. 2 600 m
Im Rahmen der Umstrukturierung des Schulkonzeptes zur gebundenen Ganztagsschule wurde als Grundlage für die ES-Bau ein Raumnutzungskonzept bzw. Flächenstandard seitens Senatorin für Kinder und Bildung vorgegeben. Da der bestehende Raumbestand für eine 4-zügige Grundschule im gebundenen Ganztag nicht ausreicht, wurde der Standort auf etwaige Erweiterungsmöglichkeiten und Standorte hierfür eingehend untersucht.
Der Neubau ist medienseitig über den Altbau anzuschließen. Für die Heizungsanlage ist im Altbau ein neuer Kessel zu installieren. Für die Mensa/Küche und die Klassenräume/Nebenräume sind jeweils Lüftungsgeräte vorzusehen. Der Neubau ist im Passivhaus-Standard geplant.
Die Kosten der Technischen Ausrüstung betragen ca. 1,56 Mio. EUR netto für die KG 400, davon fallen ca. 1,32 Mio. EUR auf die Anlagengruppen 1-5 und 8 an. Der Ganztagsbetrieb soll zum Schuljahr 2022/23 beginnen.
Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:
— Leistungsphase 3 technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, ALG 1-5, 8,
— Leistungsphasen 4-9 technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, ALG 1-5, 8 als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen),
— Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen der Technischen Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Für die Erbringung bis zur Leistungsphase 2 (ES-Bau) gem. § 55 HOAI, ALG 1-5, 8 ist das Büro V&W Ingenieurplanung beauftragt. Das genannte Büro ist nicht von der Teilnahme am Verfahren ausgeschlossen. Die Ergebnisse der Leistungsphase 2 werden den Bietern mit der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zur Verfügung gestellt.
Die Planung der Förderanlagen sowie der nutzungsspezifischen Anlagen (ALG 6 und 7) werden vom Auftraggeber übernommen.
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV Verhandlungsverfahrens durch D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.