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Architectural and related services

Contract Value:
-
Notice Type:
Contract Notice
Published Date:
27 September 2017
Closing Date:
24 October 2017
Location(s):
DE300 Berlin (DE Germany/DEUTSCHLAND)
Description:

Das Gebäude wurde 1981 als Sektionsgebäude für Physik und Elektronik für die Humboldt-Universität zu Berlin errichtet. Es handelt sich um einen Stahlbetonskelettbau im „Konstruktionssystem SK Berlin 1972“ mit Fassaden aus vorgehängten Waschbetonfertigteilen, mit Sandsteinverblendungen, teilweise mit Aluminiumpanelen.

Auf ca. 13 000 m2 Nutzfläche sollen die fremdsprachlichen Philologischen Institute und die Zentraleinrichtung Sprachenzentrum untergebracht werden.

Das Gebäude soll nahezu bis auf den Rohbau zurück gebaut und unter Beibehaltung der Tragkonstruktion den neuen Raumanforderungen entsprechend ausgebaut werden.

Die technischen Anlagen sind vollständig zu erneuern. Die Außenhülle ist wärmtechnisch zu ertüchtigen.

Schadstoffbelastete Bauteile sind fachgerecht zu entsorgen.

Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume gem. HOAI (2013) in den Leistungsphasen (LPH) 2 bis 9.

Es ist beabsichtigt, die Leistungen stufenweise zu beauftragen.



Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff. in Verbindung mit Anlage 10 HOAI in den Leistungsphasen 2-9. Zunächst werden die Leistungen der Leistungsphase (LPH) 2 beauftragt.

Zum Auftragsumfang gehören optional wie unter II.2.11 aufgeführt die LPH 3 – 9. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.

Folgende Schwerpunktaufgaben sind in der Baumaßnahme u. a. vorgesehen:

Für die Baumaßnahme ist ein Gesamtkostenrahmen von 56,6 Mio. EUR (brutto) einschließlich Unvorhergesehenes (UV) vorgesehen. Diese Kostenobergrenze ist zwingend einzuhalten und wird als Beschaffenheit des Werks vereinbart. Aus wirtschaftlichen Gründen ist der Bestandsschutz des Gebäudes zu erhalten. D.h. in diesem Sinne ist die Entwurfs- und Ausführungsplanung unter Berücksichtigung der Bestandskonstruktion zu entwickeln, so dass der Umbau mit geringstmöglichen Eingriffen in die Bestandskonstruktion erfolgen kann. Schon mit Planungsbeginn ist in Zusammenarbeit mit einem Baulogistikmanager das Konzept für die Baustellenlogistik zu entwickeln und bei Bedarf fortzuschreiben.

Es ist beabsichtigt in der 2. Stufe des VgV-Verfahrens von den Bietern ein Konzept erarbeiten zu lassen, welches den Umgang mit der Bestandskonstruktion in Bezug auf die Fassadengestaltung und unter Berücksichtigung der beengten Baulogistikflächen behandelt. Dieses Konzept soll im Rahmen der Verhandlungsgespräche präsentiert werden und wird als wesentlicher Bestandteil in die Wertung der Zuschlagskriterien (Wertungskriterium C) für die Auftragserteilung eingehen. Diese Leistung wird jedem Bieter mit 3.000 EUR brutto honoriert.

Beginn der Planungsleistung unmittelbar nach Auftragserteilung.

Die unter Ziffer II.2.7 angegebene Vertragslaufzeit setzt sich zusammen aus 84 Monaten für die LPH 2-8 und 48 Monaten für die LPH 9.

Der Auftraggeber betreibt eine internetbasierte Projektplattform zum Austausch von Daten und Dokumenten, die auch vom Auftragnehmer zu verwenden ist.

Die Technischen und sonstigen Vorschriften, Regelwerke, Rundschreiben und die Vorgaben des Projekthandbuchs der Abteilung V (s. Anlagen) sind zu beachten.

Zu den Planungsbeteiligten gehören u.a. Projektsteuerer, Tragwerksplaner, Fachingenieure TGA, Bauphysiker, Baulogistikmanager und weitere Sonderfachleute.

Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster Gebäude und Innenräume (ABau IV 410.HF) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen einschließlich der Allgemeinen Vertragsbestimmungen (AVB Hochbau), abrufbar unterhttp://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/abau/.

Es wird erwartet, dass der AN durchschnittlich 1 x wöchentlich an Besprechungen in Berlin teilnimmt und die vorgesehene Bauleitung frühzeitig in die Planung eingebunden wird. Für die Ausführung gilt gleichermaßen eine regelmäßige Teilnahme der Entwurfsleitung an den Projekt- und Baubesprechungen vor Ort. Reisekosten werden nicht erstattet!

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The Buyer:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilung V Hochbau
CPV Code(s):
71200000 - Architectural and related services