Die neue Bahnstadt Opladen plant im Namen der Stadt Leverkusen den Neubau der Europa-Allee zwischen der Robert-Blum-Straße und der Lützenkirchener Straße in Leverkusen-Opladen. Die geplante Straße weist eine Länge von ca. 1 100 m auf und beinhaltet 2 Kreisverkehrsanlagen sowie kleinere Stichwege. Der Regelquerschnitt der Europa-Allee beträgt ca. 17,50 m. Auf einer Länge von ca. 1 200 m wird zwischen den Anlagen der DB AG und der neuen Europa-Allee eine zum größten Teil begrünte Lärmschutzwand mit einer maximalen Höhe von 3,50 m errichtet. Im Anschlussbereich Robert-Blum-Straße ist eine ca. 119 m lange und bis zu 4 m hohe Stützwand zwischen der neu zu errichtenden Straße und den Anlagen der DB AG herzustellen.
Die Vergabe der Straßenbauarbeiten und der Bau der Lärm- / Schallschutzwand erfolgt in getrennten Losen.
Bau einer Verkehrsanlage/Straßenbauarbeiten:
Hauptmassen:
— Boden lösen ca. 4 000 m
— Rückbau Asphalt Fahrbahnflächen ca. 1 800 m
— Rückbau Asphalt Rad-/Gehwegflächen ca. 800 m
— Neubau Asphalt ca. 14 200 m
— Neubau Betonsteinpflaster (gebunden) ca. 1 500 m
— Neubau Betonsteinpflaster (ungebunden) ca. 1 000 m
— Neubau Betonsteinplatten ca. 1 800 m
— Neubau Hoch-/Rund-/Flachbordsteine und Rampensteine ca. 5 150 m,
— Neubau von ca. 330 m Sammelleitung für Straßenentwässerung,
— Neubau von ca. 119 m Stützwand.
Die Maßnahme soll in den Jahren 2018 bis 2020 in zwei Bauphasen umgesetzt werden.
Bauphase 1 (Juni 2018 bis März 2019) „Robert-Blum-Straße bis Regenüberlaufbecken“:
— Errichtung der Europa-Allee (ohne Deckschicht) ca. 1 100 m,
— Errichtung des Anschlusses der Europa-Allee an die Robert-Blum-Straße,
— Errichtung von Erschließungsstraßen als Baustraßen,
— Errichtung eines provisorischen Anschlusses an die Lützenkirchener Straße,
— Errichtung der Stützwand.
Bauphase 2 (März 2020 bis Dezember 2020) „Regenüberlaufbecken bis Anschluss an die Lützenkirchener Straße“.
— Rückbau der Baustraßen und sonstigen Provisorien,
— Herstellung der Deckschicht und Gehwege der gesamten Europa-Allee sowie den Erschließungsstraßen.
Die Lärmschutzwand entlang der Westseite der Bahntraße (Gütergleise) ist eine aktive Lärmschutzmaßnahme gegenüber Verkehrslärm u. a. für das neue Bebauungsgebiet.
Die hier ausgeschriebene Lärmschutzwand (LSW) ist mit einer Höhe von >= 2,30 m über SO und einer Länge von ca. 1 260 m parallel zum Gütergleis geplant. Der Gleisachsabstand der Lärmschutzwand beträgt in der Regel 6,50 m.
Vorhandene Oberleitungsmaste der Bahnanlage und andere Hindernisse werden, sofern erforderlich, auf der gleisabgewandten Seite umfahren.
Die neu zu bauende Straße verläuft in Bezug auf die Gütergleisstrecke in Damm- oder Einschnittslage. Der Höhenunterschied zwischen Straße und Gleis wird durch die Lärmschutz-wand abgefangen.
Die Lärmschutzwand untergliedert sich in unterschiedliche Abschnitte, definiert durch die Lärmschutzelemente, die Gründung oder durch das Sonderbauwerk Torsionsbalken.
Im Bereich der Lärmschutzwand sind folgende Erdarbeiten vorgesehen:
— geböschte Baugrube in den Bereichen wo die Straße in Dammlage verläuft,
— Erdabtrag von ca. 20 cm für die Einbindung der Sockelelemente.
Die Maßnahmen der „Europa-Allee“ werden im Jahr 2018 und 2020 in 2 Bauphasen umgesetzt. Die Maßnahmen „Straßenbauarbeiten“ und „Lärm- bzw. Schallschutzschutzwand“ sollen parallel ohne gegenseitige Behinderung ausgeführt werden. Voraussichtlicher Bauzeitraum ist Juni 2018 bis März 2019.