Die Justus-Liebig-Universität Gießen plant im Rahmen des Hochschulpaktes 2020 Investitionsphase III die Sanierung von Teilen des Lehr- und Hörsaalgebäudes A im Philosophikum II. Das Gebäude A enthält mit dem Audimax den größten Hörsaal der JLU mit rund 700 m
Das Haus A ist Bestandteil eines Campusensembles aus den 1960er Jahren. Zur Sicherung der Lehre sind Brandschutz- und Modernisierungsmaßnahmen geplant. Dies beinhaltet zum Einen die Ertüchtigung der Hörsäle selber aber auch die Ertüchtigung der Technischen Ausrüstung. Geplant ist auch die Erneuerung der raumlufttechnischen Anlagen. Die Maßnahmen umfassen unter Berücksichtigung des zur Verfügung stehenden Budgets von 5 000 000 EUR (Bauwerkskosten KG 300 + 400 brutto gemäß DIN 276) das Audimax und weitere Hörsäle.
Ziel ist eine umfassende Qualitätsverbesserung der Umfeldbedingungen vor dem Hintergrund der deutlich intensiveren Nutzung (Anwesenheits- und Auslastungszeiten sowie Studierendenzahlen), damit die Nutzungszeiten sichergestellt und ausgeweitet werden können. Die Modernisierung dient somit der Aufwuchsbewältigung und der Nachhaltigkeit: Adäquate Studienbedingungen für erhöhte Studierendenzahlen ermöglichen und nachhaltige Absicherung der Ressource.
Ziel des Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung nach § 3 Abs. 1 VOF (2009) ist die Vergabe der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI, Anlagengruppe 2, 3 und 8 i. V. m. Anlage 15, Leistungsphasen 2 bis 8.