DLR, Neubau, Tragwerksplanung
Fachplanung Tragwerksplanung.
Für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)soll am Standort in unmittelbaren Umfeld des Hochleistungsrechners der TU Dresden ein Neubau für das Institut für Softwaremethoden zur Produktvisualisierung geplant werden. Die Anforderungen gemäß Raumprogramm sind hierbei umzusetzen. Es handelt sich um einen 5-geschossigen (einschließlich Untergeschoss) Gebäuderiegel mit einer Hauptnutzfläche von 1 427 m2 und einer BGF von ca. 2 700 m2. Das Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung befasst sich mit der Erforschung und Entwicklung von informatisch/technischen und Software- methodischen Grundlagen zur Beschreibung und Realisierung des Virtuellen Produkts in der Luftfahrt auf Basis höherwertiger, multidisziplinärer Simulationsverfahren. Auf Grund der überwiegend geistig-kreativen Arbeitsaufgaben werden für alle Beschäftigte vorwiegend Büroarbeitsplätze benötigt. Das Institut ist in allen Forschungsschwerpunkten auch Dienstleister für andere Einrichtungen. Hierfür ist ein Austauschüber Video- und Telefonkonferenzen, insbesondere auch im Rahmen von Arbeitsgruppen, notwendig. Dafür sind Besprechungsräume sowie ein Sitzungs- und Konferenzraum vorgesehen. Ausweislich der vorgelegten Unterlagen sind für das DLR-Institut insgesamt 90 ständig Beschäftigte vorgesehen. Ergänzend hierzu sind 10 Arbeitsplätze für zeitweise am DLR-Institut tätige wissenschaftliche bzw. studentische Hilfskräfte geplant. Im Zuge der Objektplanungsleistungen ist die Entwurfsunterlage-Bau (EW-Bau) zu erstellen. Als Grundlage hierfür wird die vom Auftraggeber erstellte Entscheidungsunterlage Bau (ES-Bau) übergeben. Im weiteren Planungsverlauf sind die Grundsätze des energieeffizienten und nachhaltigen Bauens zu berücksichtigen. Die Finanzierung erfolgt zu 100 % aus EFRE – Fördermitteln. Die Vorgaben des Fördermittelgebers sind somit zu beachten. Der in Vorbereitung dieses Verfahrens ermittelte Gesamtkostenrahmen beträgt 10,32 Mio. EUR brutto für die KG 200-700. Davon entfallen auf die KG 300 = ca. 4,773 Mio. EUR brutto und auf die KG 400 = ca. 2,375 Mio. EUR brutto. Der Projektstart ist für November 2019 und die Gesamtfertigstellung für August 2023 geplant. Weiterführende Beschreibungen in den Vergabeunterlagen – siehe Projektbeschreibung.