Mit dem Projekt WATCH wird eine verbesserte Versorgung behandlungsbedürftiger Post-COVID - Patient*innen unter Berücksichtigung der Kosteneffektivität über eine mobile Ambulanz abgestrebt. Damit soll eine verbesserte körperliche sowie (neuro-)psychologische Gesundheit und damit eine höhere Teilhabe am Sozial- und Arbeitsleben erreicht werden. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Bereitstellung der Mobile Ambulanz als Dienstleistung, d.h. Fahrzeugbereitstellung und Unterhaltung incl. Fahrer.
Das Versorgungsformat WATCH kombiniert die Vorteile einer wohnortnahen Vorstellung in einer mobilen Post-COVID-Ambulanz („one-stop-shopping-Diagnostik“) mit einer ganzheitlichen telemedizinischen Intervention.
Mit der Überführung in die Regelversorgung wird eine verbesserte, kosteneffektive Versorgung von Patient*innen im ländlichen Raum in zukünftigen Post-Pandemie-Situationen angestrebt.
Zentrale Voraussetzung für die Umsetzung der wohnortnahen interdisziplinären Diagnostik ist der Einsatz der mobilen Post-COVID-Ambulanz. Als mobiler PoCO-Bus mit 4 Arbeitsplätzen eignet sich ein MediBus (Angebot der Deutsche Bahn (DB)).
Der Bus soll zunächst für 25 Monate inklusive der notwendigen Nebenleistungen bzgl. Unterhaltung, Gestellung des Busfahrers und Reinigung nach hygienischer Anforderung gemietet werden. Eine Option zur Verlängerung ist vorgesehen.
Die Machbarkeit konnte in einer Pilotphase nachgewiesen werden. Das Hygienekonzept für die mobile Ambulanz wurde gemeinsam mit dem Institut für Krankenhaushygiene (UKJ, Prof. Kipp) erstellt. Es sind 4 Arbeitsplätze mit Internetzugang zur Kommunikation mit dem Post-COVID-Zentrum des UKJ vorgesehen.