Durchführung von Informationsveranstaltungen zum ökologischen Landbau für Fachberaterinnen und Fachberater für ökologisch wirtschaftende landwirtschaftliche Betriebe (Los 1) bzw. für Landwirtinnen und Landwirte die ihre Betriebe ökologisch bewirtschaften oder deren Betriebe sich in der Umstellung befinden (Los 2).
Los 1 (Fachberater)
Organisation, Durchführung und Nachbereitung von achtzig bis neunzig (80 – 90) Veranstaltungstagen für Fachberater und Fachberaterinnen des ökologischen Landbaus in Form von Workshops, Schulungen und Fachveranstaltungen. Die Schulungen/Workshops/Fachveranstaltungen müssen ein- bis dreitägig (je nach Bedarf) angeboten und durchgeführt werden.
Bei der Konzeption der Schulungen/Workshops/Fachveranstaltungen ist Folgendes zu berücksichtigen:
Zielgruppe sind die Fachberater und Fachberaterinnen im ökologischen Landbau.
Es sind daher Schulungen, Workshops und Fachveranstaltungen für Fachberater und Fchberaterinnen des ökologischen Landbaus durchzuführen.
An den Workshops, Schulungen und Fachveranstaltungen können auch Berater und Beraterinnen konventionell wirtschaftender Betriebe teilnehmen.
Insgesamt sind achtzig bis neunzig (80 – 90) Veranstaltungstage anzubieten, ein Veranstaltungstag ist mit acht (8) Zeitstunden zu kalkulieren; die Teilung eines Veranstaltungstages in zwei Halbtagesveranstaltungen ist möglich. Rechnerisch bleiben es achtzig bis neunzig (80 – 90) volle Tage.
Es müssen Workshops bzw. Fachveranstaltungen zu folgenden Themenbereichen angeboten werden:
Schweinehaltung,
Rinder- und Milchviehhaltung,
Schaf- und Ziegenhaltung,
Geflügelhaltung,
Pflanzenbau,
Grünland,
Gartenbau (Obst und Gemüse),
Weinbau,
Betriebswirtschaft,
Naturschutz,
Imkerei.
Die Workshops bzw. Fachveranstaltungen sind gesondert für die einzelnen Fachbereiche anzubieten und umzusetzen.
Die Workshops bzw. Fachveranstaltungen müssen zum einen der Vermittlung und der Diskussion aktueller praxisorientierter Ergebnisse aus Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie aus Versuchsanstellungen dienen; darüber hinaus muss ein Austausch über Praxiserfahrungen der Berater ermöglicht werden.
Weiterhin sind Schulungen für folgende Themen anzubieten:
Moderation,
Gruppenberatung,
Team- und Netzwerkbildung.
Wie wird Beratung für den Landwirten attraktiv, wann nutzt er dieses Angebot?
Hofnachfolge.
Für den fixen Leistungszeitraum ist ein Angebotskonzept für achtzig bis neunzig (80 – 90) Veranstaltungstage (ein- bis dreitägig, je nach Bedarf) mit dem Angebot vorzulegen.
Für den Optionszeitraum ist ein gesondertes Angebotskonzept für dreißig bis vierzig (30 – 40) Veranstaltungstage (ein- bis dreitägig, je nach Bedarf) mit dem Angebot vorzulegen.
Budget.
Zur Realisierung der Leistungen stehen während des fixen Vertragszeitraums maximal folgende Budgets zur Verfügung:
Vertragsschluss – 31.12.2016: max. 95.200 Euro
1.1.2017 – 31.12.2017: max. 190 400 EUR,
1.1.2018 – 31.12.2018: max. 190 400 EUR,
1.1.2019 – 31.7.2019: max. 95 200 EUR.
Im Optionszeitraum stehen folgende Budgets zur Verfügung:
1.8.2019 – 31.12.2019: max. 95 200 EUR,
1.1.2020 – 31.7.2020: max. 95 200 EUR.
In Absprache und mit Zustimmung des Auftraggebers können nicht ausgegebene Gelder der jeweiligen Jahresbudgets in das bzw. die folgende(n) Jahr(e) übertragen werden. Die maximal zur Verfügung stehende Gesamtsumme für die Vertragslaufzeit erhöht sich dadurch nicht. Das Gleiche gilt auch für den Optionszeitraum.
Diese Angaben verstehen sich inklusive Umsatzsteuer und ggf. erforderlicher Fremdleistungen.
Hinweis: Bei den genannten Budgets handelt es sich nicht um garantierte Auftragsvolumina.
Los 2 (Landwirte)
Organisation, Durchführung und Nachbereitung von fünfzig bis sechzig (50 – 60) Fachveranstaltungstagen in Form von Spezialseminaren für die Hauptzielgruppe „ökologisch wirtschaftende Betriebe“ zu fachlich vertiefenden Themen des ökologischen Landbaus (inklusive Sonderkulturen), wie z. B. Schweinehaltung, Rinder- und Milchviehhaltung, Geflügelhaltung, Schafhaltung, Ziegenhaltung, Aquakultur, Pflanzenbau/Ackerbau, Gemüsebau (Freiland und Gewächshaus), Obstbau (Kernobst und Beerenobst), Weinbau, Vermarktung und Betriebswirtschaft.
An den Fachveranstaltungen können auch Berater und Beraterinnen sowie Landwirte und Landwirtinnen konventionell wirtschaftender Betriebe teilnehmen. Die Fachveranstaltungen müssen als Halb- oder Ganztagesveranstaltung (je nach Bedarf) angeboten und durchgeführt werden.
Bei der Konzeption der Fachveranstaltungen ist weiterhin folgendes zu berücksichtigen:
Insgesamt sind fünfzig bis sechzig (50 – 60) Fachveranstaltungstage anzubieten und umzusetzen. Ein Fachveranstaltungstag ist mit acht (8) Zeitstunden zu kalkulieren. Die Teilung einer Tagesveranstaltung in zwei Halbtagesveranstaltungen ist möglich. Rechnerisch bleiben es fünfzig bis sechzig (50 – 60) volle Tage.
Für den fixen Leistungszeitraum ist ein Angebotskonzept für fünfzig bis sechzig (50 – 60) volle Veranstaltungstage (halbtägig oder ganztägig, je nach Bedarf) mit dem Angebot vorzulegen.
Für den Optionszeitraum ist ein gesondertes Angebotskonzept für zwanzig bis dreißig (20 – 30) volle Veranstaltungstage (halbtägig oder ganztägig, je nach Bedarf) mit dem Angebot vorzulegen.
Budget
Zur Realisierung der Leistungen stehen während des fixen Vertragszeitraums maximal folgende Budgets zur Verfügung:
Vertragsschluss – 31.12.2016: max. 41 650 EUR,
1.1.2017 – 31.12.2017: max. 83 300 EUR,
1.1.2018 – 31.12.2018: max. 83 300 EUR,
1.1.2019 – 31.7.2019: max. 41 650 EUR.
Im Optionszeitraum stehen folgende Budgets zur Verfügung:
1.8.2019 – 31.12.2019: max. 41 650 EUR,
1.1.2020 – 31.7.2020: max. 41 650 EUR.
In Absprache und mit Zustimmung des Auftraggebers können nicht ausgegebene Gelder der jeweiligen Jahresbudgets in das bzw. die folgende(n) Jahr(e) übertragen werden. Die maximal zur Verfügung stehende Gesamtsumme für die Vertragslaufzeit erhöht sich dadurch nicht. Das Gleiche gilt auch für den Optionszeitraum.
Diese Angaben verstehen sich inklusive Umsatzsteuer und ggf. erforderlicher Fremdleistungen.
Hinweis: Bei den genannten Budgets handelt es sich nicht um garantierte Auftragsvolumina.