Aufsuchen von marinen Kampfmittelverdachtspunkten Graal-Müritz, UG II
Aufsuchung, Sondierung sowie Identifizierung von Kampfmittelrelevanten Anomalien innerhalb von marinen Sandlagerstätten des Landes M-V.
Bewilligungsfläche Graal-Müritz Teilgebiet II, 243
Verdachtspunkte auf 2,9 km2.
Gegebenfalls ist die Bergung von Kampfmitteln vorgesehen.
Aufsuchen und Identifizieren von kampfmittelrelevanten Anomalien im Seegebiet vor Graal-Müritz, Untersuchungsgebiet 2 Anhand der Auswertung von Magnetometermessungen und Side Scan Sonar Aufnahmen sind in einem Seegebiet innerhalb des Bewilligungsfeldes Graal-Müritz Munitionsverdachtspunkte ausgewiesen worden. In der Teilfläche II (2,9 km2) des Untersuchungsgebietes sind 243 Verdachtspunkte zu untersuchen, die in einer Signaltiefe nach Magnetometerauswertung bis max. 2,5 m unter Grund liegen können. Die Taucherarbeiten sind in der Ostsee im Seegebiet vor Graal-Müritz in Wassertiefen von ca. 10 m durchzuführen. Es müssen kampfmittelrelevante Anomalien in einer Tiefenlage bis zu 2 m unter Gewässersohle identifiziert werden. Ist durch Geräte- oder Tauchereinsatz ein unter Sand liegendes Objekt nicht eindeutig klassierbar, ist das Freilegen des Objektes notwendig. Die kampfmittelrelevanten Anomalien sind berührungsfrei zu detektieren und zu identifizieren. Für die Aufsuchung können ROV`s verwendet werden. Gegebenfalls ist die Bergung von Kampfmitteln (Granaten) vorgesehen.