Tiefbau & Entsorgung von kontam. Material, Wiederverfüllung:
Das Gesamtareal des ehemaligen Zentrallager (Gasanstalt) Heizwerk Lößnitzstraße 14 soll zu einem Schul-und Kindergartenstandort entwickelt werden. Der Sanierungsbereich des ehem. Gasbehälters 3 grenzt unmittelbar an die zukünftigen Außenbereiche und Spielflächen einer bereits neu errichteten KiTa sowie einer ebenfalls neu errichteten Grundschule mit Turnhalle. Um die Nutzung des Standortes gefahrenfrei zu ermöglichen, ist der Rückbau und die Entsorgung des Gasbehälters 3 erforderlich.
Das Areal wurde bis Ende des Ersten Weltkrieges für die Gasversorgung genutzt. Der Gasbehälter 3 wurde nach Einstellung der Gaserzeugung stillgelegt und Mitte der 1930er Jahre lediglich verfüllt und oberirdisch zurückgebaut. Später befanden sich in diesem Bereich ebenfalls eine Heizanlage mit Kesselhaus, Sozialtrakt und und Öltank, die bereits 1997 abgerissen wurden. Das verfüllte ehemalige Gasometerbauwerk mit einem Durchmesser von 30 m und einem Fassungsvolumen von 3 900 m
Zunächst werden das unterirdische Gasometerbauwerk ausgekoffert, die im Boden verbliebenen Fundamente zurückgebaut sowie der Boden im direkten Umfeld des Gasbehälters ausgehoben und beprobt. Der anfallende Bodenaushub des Außenbereichs hingegen wird separiert, deklariert und — soweit erforderlich — fachgerecht entsorgt. Kontaminationsfreies Material wird für die Rückverfüllung wiederverwendet. Soweit die Beprobung des unterhalb des Gasbehälters befindlichen Bodenmaterials ebenfalls Verunreinigungen ergibt, wird der kontaminierte Boden ausgetauscht und durch unbelastetes Material ersetzt.
Aushub von Bauschutt: 4 000 m
Rückbau unterirdischer Bauwerke: 1 700 m
Herstellung Trägerbohlwand: 338 m
Aushub von Boden: 6 000 m