Der Landkreis Fürstenfeldbruck plant die Erweiterung und Sanierung des Gymnasiums in Gröbenzell in voraussichtlich 2 Bauabschnitten.
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Beauftragt werden - stufenweise - die Leistungsstufen 1-5 des Leistungsbildes Projektsteuerung gemäß Projektsteuerungsvertrag HAV-KOM, konkretisiert durch die zusätzlichen Vertragsbestimmungen (ZVB-PS) zum Projektsteuerungsvertrag. Allein die Durchführung eines VgV-Verfahrens für die Architektenleistungen entfällt, da dieses bereits durchgeführt wird. Die Verfahren für die übrigen Planungsbeteiligten sind durch den Projektsteuerer zu betreuen. Als Besondere Leistung soll ein PKMS zur Verfügung gestellt werden.
Der Landkreis Fürstenfeldbruck plant die Erweiterung und Sanierung des Gymnasiums in Gröbenzell in voraussichtlich 2 Bauabschnitten.
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Im 1. Bauabschnitt soll ein Neubau an der Stelle des Lehrerzimmers realisiert werden. Der Neubau soll den Lehrerbereich, 3 EDV-Fachräume (IT) mit Serverraum, einen Raum für Natur und Technik (NuT) sowie einen Meditationsraum enthalten. Im Zuge des Neubaus soll die Hausmeisterwohnung neu hergestellt werden. Im 2. Bauabschnitt soll ein Neubau für die Fachklassen Chemie und zusätzliche Klassenräume realisiert werden.
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Das Gymnasium Gröbenzell war ursprünglich als Progymnasium (5. bis 10. Jahrgangsstufe) genehmigt und entsprechend baulich angelegt. Analog zur steigenden Nachfrage wurde das Gymnasium Gröbenzell immer wieder erweitert. Für die Verwaltung wurde zuletzt 2014 ein Erweiterungsbau errichtet. Nach wie vor besteht jedoch ein Raummangel insbesondere in den Fachbereichen IT, Chemie und Biologie. Um diesen Fehlbedarf zu decken, wurden in der Vergangenheit durch Umwidmung von Klassenzimmern zwei IT-Räume geschaffen.
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Die Räume sind für diesen Zweck nicht optimal und entsprechen nicht dem Stand der Technik; gleiches gilt für die Nebenräume. Ein dritter IT-Raum, wie er durch die Lehrinhalte im neuen Lehrplan des G 9 vorgegeben wird, ist räumlich nicht anzubinden. Bereits jetzt fehlen die zwei o.g. umgewidmeten Klassenräume. Ein zusätzliches Defizit entstand durch den zusätzlich erforderlichen o.g. IT-Raum.
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Darüber hinaus benötigt die Schule aufgrund des neuen Schulkonzeptes einen Meditationsraum als Ruhezone, auch um Schülern in schwierigen Situationen einen Rückzugsraum anbieten zu können.
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Der bestehende Lehrerbereich ist für die große Anzahl von Lehrern nur sehr bedingt geeignet. Die Ausstattung und Anordnung ist nicht zeitgemäß, die Lärmbelastung sehr hoch. Das 1983 mit dem Schulgebäude errichtete und 1997 erweiterte Lehrerzimmer birgt hinsichtlich des Brandschutzes erhebliche sicherheitsrelevante Mängel, die auch das Hauptgebäude tangieren, und entspricht insgesamt nicht mehr den heutigen technischen und energetischen Anforderungen. Zudem sind die Fassadenelemente mit Schadstoffen belastet.
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An Stelle des sanierungsbedürftigen Lehrerzimmers soll ein Ersatzbau entstehen. Darin werden im Erdgeschoss ein neuer Lehrerbereich, ein Raum für Natur und Technik und ein Meditationsraum realisiert.
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Im Obergeschoss werden drei IT- Räume untergebracht. Die bisher genutzten IT- Räume im Bestand können auf diese Weise wieder als Klassenzimmer genutzt werden.
Im zweiten Bauabschnitt ist ein Anbau im Süden der Schulanlage zur Neuherstellung des gesamten Chemiebereiches geplant. Die bestehenden Chemieräume mit ihren Nebenzimmern entsprechen nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen.
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Im Zusammenhang mit dem zweiten Bauabschnitt können die bisherigen Chemieräume saniert und teilweise umgewidmet werden. Um diesen zweiten Bauabschnitt umsetzen zu können, müssen zuvor der südlich an der Wildmoosstraße gelegene Technikbereich und das Hausmeisterhaus entfernt werden.
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Es ist daher sinnvoll, die Wohnung des Hausmeisters, auch im Hinblick auf die anstehenden erheblichen Sanierungskosten sowie die unglückliche Positionierung, im 1. Bauabschnitt neu zu errichten.
Die Kosten werden auf ca. 12,7 Mio. EUR brutto für die Kostengruppen 200-700 (DIN 276) geschätzt (bereits inkl. Kostenpuffer und Indexierung auf die Fertigstellung).
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Terminlich sind folgende Meilensteine vorgesehen:
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- Planungsbeginn: Mai 2021, Einstieg PS mit Beauftragung Fachplaner ab September 2021
- Baubeginn BA 1: Anfang 2023,
- Baubeginn BA 2: Herbst 2024,
- Baufertigstellung: 2027.
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Beauftragt werden - stufenweise - die Leistungsstufen 1-5 des Leistungsbildes Projektsteuerung gemäß Projektsteuerungsvertrag HAV-KOM, konkretisiert durch die zusätzlichen Vertragsbestimmungen (ZVB-PS) zum Projektsteuerungsvertrag. Allein die Durchführung eines VgV-Verfahrens für die Architektenleistungen entfällt, da dieses bereits durchgeführt wird. Die Verfahren für die übrigen Planungsbeteiligten sind durch den Projektsteuerer zu betreuen. Als Besondere Leistung soll ein PKMS zur Verfügung gestellt werden.