Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur benötigt Analysen der aktuellen Entwicklung sowie eine mittelfristige Vorausschätzung der wichtigsten Nachfragegrößen im Personen- und Güterverkehr unter Berücksichtigung der gesamt- und branchenwirtschaftlichen Indikatoren:
— zur Beurteilung der Verkehrskonjunktur im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung,
— als Basisinformation für unterschiedliche politische Aktivitäten und,
— zur Fundierung von Investitionsentscheidungen.
Dieser Informationsbedarf wird durch die „Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr“, die seit 2002 in halbjährigen Abständen erscheint, sowie internen Arbeitsberichten gedeckt. Als Grundlage dienen die offiziellen Prognosen der Deutschen Bundesregierung zur Wirtschaftsentwicklung in Deutschland. Die Prognose soll in den Jahren 2018 (Sommerprognose) bis 2020 (Winterprognose 2020/21) fortgeführt werden und sich inhaltlich an den bisherigen Veröffentlichungen orientieren.
Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur benötigt Analysen der aktuellen Entwicklung sowie eine mittelfristige Vorausschätzung der wichtigsten Nachfragegrößen im Personen- und Güterverkehr unter Berücksichtigung der gesamt- und branchenwirtschaftlichen Indikatoren:
— zur Beurteilung der Verkehrskonjunktur im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung,
— als Basisinformation für unterschiedliche politische Aktivitäten und,
— zur Fundierung von Investitionsentscheidungen.
Dieser Informationsbedarf wird durch die „Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr“, die seit dem Jahr 2002 in halbjährigen Abständen erscheint, gedeckt. Als Grundlage dienen die offiziellen Prognosen der Deutschen Bundesregierung zur Wirtschaftsentwicklung in Deutschland. Die Prognose soll in den Jahren 2018 (Sommerprognose) bis 2020 (Winterprognose 2020/2021), einschließlich fortgeführt werden und sich inhaltlich an den beigefügten Mustern orientieren. Seitens der Anbieter können konzeptionelle Veränderungen vorgeschlagen werden, die geeignet sind, den Forschungsauftrag zu erfüllen. Wie bisher sind bei der Erstellung der Prognosen die Ergebnisse jeweils einer Expertenrunde zu berücksichtigen. Im Winter hat die vollständige Überarbeitung der Prognosen mit den Zeithorizonten: t-1, t, t+1 und t+4 (t = laufendes Jahr)zu erfolgen. Vorlagezeitpunkt ist jeweils der 15. Februar. Im Sommer erfolgt eine Aktualisierung der Prognosen für das jeweils aktuelle Jahr (t), die beiden folgenden Jahre (t+1, t+2) und sofern aufgrund der Datenlageerforderlich – für das abgelaufene Jahr (t-1). Vorlagezeitpunkt ist jeweils am 15. August.
Für die Prognosen 2018-2020 ergibt sich damit folgender zeitlicher Ablauf:
— Sommer 2018 (t=2018): Aktualisierung der Prognose vom Winter 2017/2018 (t-1, t, t+1) sowie Erstellung der Prognose t+2,
— Winter 2018/2019 (t=2018): Revision der Prognose (t-1, t, t+1 und t+4), Verlängerung des Zeithorizontes um ein Jahr auf 2022,
— In den Jahren 2019 (t=2019) und 2020 (t=2020) sind entsprechende Berichte zu fertigen.
Als Muster liegen die Ausgaben der Prognosen Winter 2016/2017 und Sommer 2017 als PDF-Datei vor und können gem. Ziffer I.3) angefordert werden.
Die Prognose des Luftverkehrs erfolgt durch das Bundesamt für Güterverkehr und wird dem Auftragnehmerin der Regel eine Woche vor dem Vorlagezeitpunkt zur Verfügung gestellt. Die vom Bundesamt erstellte Luftverkehrsprognose ist vergleichbar der beigefügten Muster in die Prognoseberichte zu integrieren.
Zusätzlich zu den beiden Prognoseberichten ist jährlich ein Arbeitsbericht für den Auftraggeber zu erstellen, der neben einem Ex-Post-Abgleich auch bestimmte Schwerpunktthemen beinhalten soll, z. B. einen Abgleich der Mittelfristprognose mit langfristigen Verkehrsprognosen des Bundes. Als Muster liegt ein Prognosevergleich der Mittelfristprognose mit der Verkehrsprognose 2030 vor und kann gem. Ziffer I.3) angefordert werden.
Zur Qualitätssicherung ist während der Vertragslaufzeit eine Nutzerbefragung durchzuführen. Über die Ergebnisse sowie mögliche Handlungsfelder in Bezug auf die Nutzerfreundlichkeit der Prognoseberichte ist ein entsprechender Bericht zu erstellen.