Der Ennepe-Ruhr-Kreis ist als Träger des Rettungsdienstes Halter von 50 Rettungsdienstfahrzeugen und 25 Fahrzeugen des Katastrophenschutzes. Es ist beabsichtigt, den Fuhrpark des Rettungsdienstes (max. 65 Fahrzeuge) und des Katastrophenschutzes (max. 35 Fahrzeuge) mit bundesweit einsetzbaren Tankkarten auszustatten und den bargeldlosen Bezug von Kraft- und Schmierstoffen, anderen Produkten zum Betrieb von Fahrzeugen, sowie ein kreisweit einheitliches Abrechnungsverfahren über dieses Tanksystem sicherzustellen.
Die zu vergebende Leistung umfasst im Wesentlichen die Bereitstellung, Nutzung und laufende Servicedienstleistung von Tankkarten für die einzelnen Fahrzeuge der Rettungsdienststellen des Ennepe-Ruhr-Kreises.
Per Anno werden Kraftstoffkosten in Höhe von ca. 400.000 € netto, bei einem ca. Verbrauch von durchschnittlich 220.000 Liter Diesel verursacht. Der Gesamtbedarf (Mengenansätze) ergibt sich aus den jährlichen Verbrauchs- und Leistungsdaten sowie den entsprechenden Erfahrungen sowie den prognostizierten Verbrauchswerten. Sie stellen keine verbindliche Abnahmemenge dar.
Die Tankkarten sollen auch dazu dienen, Nachlässe auf Leistungen der Tankstellen/ Abgabestellen zu erzielen.
Der jeweils tatsächliche Abrechnungspreis (frei Abgabestelle) errechnet sich aus:
- jeweiliger Tages-Kraftstoffpreis Brutto,
- abzüglich der entsprechenden vereinbarten Nachlässe.
Die vereinbarten Nachlässe sind vor Ort direkt vom Tageskraftstoffpreis abzuziehen und auf der Rechnung auszuweisen.
Die Karten müssen bundesweit (d.h. in allen Bundesländern) einsetzbar sein (mindestens 5.000 Akzeptanzstellen) und ein Flottenmanagement ermöglichen.