Studierendenwohnanlage Heekweg 12-16 bestehend aus 3 Gebäudeblöcken. 6-7 geschossige Gebäude aus 1974 mit insgesamt 357 Einzel-Wohneinheiten energetische Sanierung der Fassade (Fenster, zus. Wärmedämmung, WDVS-Fassade), Innensanierung der Oberflächen, Erneuerung der Haustechnik inkl. Nasszellen, Erneuerung der Wand-, Boden- und Deckenbeläge, neue Teilmöblierung der Zimmer (Pantryküchen und Schrank), kontrollierten Wohnraumlüftungen, zentrale Lüftungsanlage mit WRG auf dem Dach.
Die Bäder werden neu in konventioneller Bauweise hergestellt. Die Steigeschächte mit darin befindlichen Regen- und Schmutzwasserfallleitungen sowie der Trinkwasserinstallation werden als vorgefertigte Schachtregister erstellt. Diese Steigregister werden komplett, inkl. der Isolierten Rohrleitungen, Etagenabsperrungen und dem erforderlichen Brandschutz hergestellt. Es erfolgt keine Zählung für Warmwasser, Kaltwasser oder Wärmeenergie in den Wohnungen. Die derzeitigen Hebeanlagen werden durch 4 neue ersetzt. Hinzu kommen 2 Hebeanlagen für Sanitärgegenstände unter Rückstauebene.
Zu installierende Rohrleitungsnetze:
a) Für Trinkwasser: ca. 920 m Edelstahlleitungen als Verteilleitungen im Untergeschoss, sowie ca. 7 500 m Mehrschichverbundrohr als Einzelzu-, Ring- und Stockwerksleitungen;
b) Für Abwasser: ca. 350 m Rohrleitung als hochschalldämmende Sammelleitung im Untergeschoss, sowie ca. 1 650 m schalldämmendem Rohr als Einzelanschluss- sowie Sammelanschlussleitungen;
c) Steigregistern (EG – bis 6. OG) vorgesehenen Rohrleitungen für Schmutz-, Regen- und Trinkwasser.
Objektinstallatinen: ca. 300 WCs sowie Waschtische.
— Untergrundreinigung ca. 5 000 m
— WDVS Dämmung für Außenputz ca. 4 000 m
— WDVS Dämmung für Verklinkerung mit Riemchen ca. 1 100 m
— Stemmarbeiten,
— Untergrundvorbehandlung, Nasssandstrahlen ca. 40 m
— Ausbessern und Reprofilierung von Schadstellen der Bestandsfassade.
— Flachdach erneuern inkl. Wärmedämmung, inkl. Rückbau ca. 1 500 m
— Ergänzen von Gehwegplatten auf Bautenschutzmatte ca. 50 m
— Rücknahme und Wiederverlegung Plattenbelag Bestand ca. 110 m
— Attikaabdeckung erneuern ca. 400 m.
— GK Innenwände ca. 6 900 m
— Anlegen von Türöffnungen ca. 360 St.,
— Vorsatzschale ca. 2 300 m
— Abkofferung Installationsschächte ca. 200 m
— Herstellen von Nischen für Einbauten ca. 296 St.,
— Holztüren ca. 360 St.,
— Kellerdämmung Decke ca. 700 m
— Kellerdämmung Wände ca. 80 m
— GK Abhangdecke ca. 2 000 m
— Umfassungszargen ca. 70 St.,
— Holztürblätter ca. 370 St.,
— Stahltüren ca. 50 St..
Neuaufbau der Anlagen. Die Wärmeversorgung erfolgt über ein Fernwärmenetz:
In der Technikzentrale wird hinter der erforderlichen Fernwärmeübergabestation ein Heizungsverteiler mit 3 Heizkreisen aufgebaut:
Die Trinkwassererwärmung erfolgt über zwei Pufferspeicher mit jeweils 1 000 l Speicherinhalt, sowie einer dahinter geschalteten Frischwasserstation.
Am Heizungsverteiler werden Wärmemengenzähler installiert, um die einzelnen Abgänge überwachen zu können.
In der Technikzentrale kommen Stahlrohrleitungen zur Ausführung (ca. 110 m).
Die Verteilleitungen verlaufen unterhalb der Kellergeschossdecke zu den einzelnen Steigpunkten. Von den Steigpunkten erfolgt die Anbindung der Heizkörper in den einzelnen Räumen über Sockelleistenkanal. Insgesamt werden ca. 4 100 m Mehrschichtverbundrohr plus entsprechender Rohrdämmung, ca. 390 Heizkörper, sowie ca. 1 400 m Sockelleistenkanal verbaut.
Installation von 4 zentralen, kontrollierten Wohnraumlüftungsgeräten mit einem Wärmerückgewinnungswirkungsgrad von ca. 80 % verbaut. 3 der 4 witterungsgeführten Lüftungsgeräte werden auf dem Dach aufgestellt. Die vierte Lüftungseinheit im 7. Obergeschoss innerhalb einer ehemaligen Technikzentrale. Lüftungsanlagen sind mit eigenen Regelanlagen zur Steuerung ausgerüstet, als Zentralgeräte mit Rauchauslöseeinrichtungen. Leitungsverlegung zu den Schächten zentral auf dem Dach. Lüftungsrohr im Außenbereich zu isoliert und mit Blechschutzmantel verkleiden (ca. 250 m). Aufständerung der Rohrleitungen auf Unterkonstruktionen. Steigstranginstallation in vorgefertigten Strangregistern sind nicht Teil der hier angefragten Leistung sondern von Los 1 Sanitärinstallation.Brandschutzklappen mit Schmelzlot und Endlagenschalter vorgesehen. Die Brandschutzklappen am Dachaustritt erhalten eine thermoelektrische Auslöseeinrichtung, sowie Rauchauslöseeinrichtungen. Anbindung der Räume oberhalb der Nasszellen:
— pro Zimmer Kaltrauchabsperrklappen (ca. 790 Stück),
— Volumenstromregler mit Telefonieschalldämpfern (ca. 800 Stück),
— Tellerventilen (ca. 800 Stück),
— Ablufttellerventile mit Filter,
— ca. 620 m Wickelfalzrohr verbauen.
Elektroinstallation:
— Verteilung im Gebäude über neue NSHV und 13 Etagen-UVs (max. 100A) und je Wohnung eine eigene UV (ca. 295 Stück),
— Leitungsnetz im Gebäude sowie die Außenbeleuchtung komplett erneuern,
— Hauptleitungen (4 x 25 mm
— Zuleitungen zu Wohnungs-Verteilungen (3 x 4 bzw. 5 x 10 mm
— Leitungsführung im Gebäude überwiegend in (neuen) abgehängten F30- bzw. F90-Decken, in Deckenträgersystemen (ca. 950 m), auf Steigleitern (ca. 100 m), Kabelrinnen (ca. 250 m), in Sammelhaltern oder Aufputz in Kabelkanal (ca. 750 m) und in Sockelleistenkanälen (ca. 2 500 m).
Elektroinstallation allgemein:
— ca. 3 750 Steckdosen,
— ca. 350 Taster/Schalter,
— ca. 125 Präsensmelder,
— ca. 1 500 LED-Leuchten (Wand, Decke, Ein-/Aufbau, Pendel),
— ca. 60 Feuchtraumwannenleuchten.
Brandschottungen, Gebäudeeinführungen sind Leistungsbestandteil.
Außenbereich:
— ca. 18 neue LED-Mastleuchten.
Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen (KG 450):
— 2 Türsprechanlagen mit insgesamt 2 Tür- und ca. 295 Wohnungssprechstellen geplant,
— EDV / Telefon: eine neue IT-Infrastruktur bestehend aus 5 Datenschränken (4 x in den Etagen, 1 x am Übergabepunkt im KG) 19“,
— ca. 400 Datendoppelanschlussdosen inkl. Leitung und Patchfeldern,
— ca. 5 LWL-Verteilern und 13 LWL-Dosen,
— 24 DA Fernmeldeleitungen einschl. Patchfeldern bzw. LSA-Verteiler mit Überspannungsschutz.
2 Personenaufzügen in bauseitig vorhandenen Schacht innerhalb notwendiger Treppenräume.
Ausführung als Seilaufzug mit integrierter Steuerungstechnik, d. h. ohne gesonderten Technikraum.
Schachtabmessungen i. Li. 1,60 m x 2,40 m
Ausführung barrierefrei:
— Tragfähigkeit 1 000 kg/12 Personen,
— Haltestellen 1 x 6 Haltestellen/1 x 7 Haltestellen,
— Schachttüren 1 x 6 Türen/1 x 7 Türen,
— Fahrkorbbreite 1 100 mm,
— Fahrkorbtiefe 2 040 mm,
— Fahrkorbhöhe 2 250 mm,
— Türbreite 900 mm,
— Türhöhe 2 000 mm,
— Unterfahrt 1 300 mm,
— Schachtkopf 3 450 mm,
— Fahrkorbtüren 1 Stück,
— Antrieb Seilaufzug,
— Aufzugsschachtentrauchung inkl. Steuerung und Jalousieklappe.
Die Bestandsanlage wird komplett demontiert. dies ist nicht Teil dieser Leistungsanfrage (im Los Abbrucharbeiten bereits vergeben).
— Lieferung, Montage und Anschluss von drei Automatisierungsschaltschränken zur Ansteuerung von Lüftungsanlagen, Ventilen, Pumpen, Sensoren, Brandschutzklappen und Erfassung von Störmeldungen, davon einer mit Touchdisplay,
— Erstellung des Leitungsnetzes für die Feldgeräteverkabelung,
— Anschluss der Feldgeräte,
— Inbetriebnahme der Feldgeräte zusammen mit den Gewerken Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechnik,
— Programmierung der Schaltschränke,
— Einrichtung des Web-Clients auf dem Rechner des Auftraggebers zur Bedienung und Konfiguration inkl. Fernzugriff aus dem Internet,
— Einrichtung von Störmeldeweiterleitungen per Mail.
Die Bestandsanlage wird komplett demontiert, dies ist nicht Teil dieser Leistungsanfrage (ist im Los Abbrucharbeiten vergeben).
— Baustelleneinrichtung,
— Abbruch/Rückbaumaßnahmen,
— ca. 600 m
— ca. 180 m
— ca. 540 m
— ca. 40 m
— Aluminiumfensterbänder ca. 240 m
— Pfosten- Riegelkonstruktion ca. 110 m
— Neue Alu/Glastür ca. 2 St.,
— Alurohrrahmentüren ca. 40 St..
— Kunststofffenster ca. 380 St.,
— Fensterbänke außen ca. 600 m,
— Ausbildung Fensterleibung innen ca. 2 180 m,
— Dichtung und Abklebung Fenster ca. 2 550 m.