Zur Errichtung eines Kindermedizinischen Kompetenzzentrums am Marien Hospital Witten werden Heizungstechnische Anlagen s. Beschreibung der Beschaffenheit notwendig.
In der Technikzentrale im Kellergeschoss wird die zentrale Verteiltechnik der Heizungsanlage für das Südbauteil angeordnet. Die Heizungsanlagen werden im Keller an das bestehende Leitungsnetz angebunden. Hiervon aus werden die Lüftungsanlage, der statische Heizkörperkreis und der Fußbodenheizungskreis versorgt.
Die Kinderintensivstation und auch das Spielzimmer erhalten eine Fußbodenheizung. In den Bädern der Kinderintensiv werden krankenhausgeeignete Röhrenradiatoren, mit Distanzstücken zur besseren Reinigung, eingesetzt.
In Fluren und Nebenraumbereichen werden teilweise auch Heizkörper eingesetzt.
Die Heizungsanlagen werden im Keller an das bestehende Leitungsnetz angebunden. Im Erdgeschoss wird der Verteilter vom Nordanbauteil angeordnet. Von hier aus werden der statische Heizkörperkreis und der Fußbodenheizungskreis versorgt.
Die Erwachsenenintensivstation Bauteil Nord erhält eine Fußbodenheizung. In Fluren und Nebenraumbereichen werden teilweise auch Heizkörper eingesetzt.
Die Heizungsanlagen werden im 2.OG an einen bestehenden Steigestrang angebunden.
Das Altbauteil A4/A5 im 2.OG erhält sowohl in den Bädern und sämtlichen anderen Räumlichkeiten Röhrenradiatoren mit Distanzstück. Der Bereich im Gebäudeteil A10 erhält wie auch schon im Südanbauteil beschrieben, Heizkörper in den Bädern und eine Fußbodenheizung in den Patientenzimmern.
Der Umbau erfolgt bei laufendem Betrieb des umliegenden Funktionsbereiche, der darunterliegenden und darüberliegenden Geschosse, sodass Umschlüsse grundsätzlich nur außerhalb der Betriebszeiten erfolgen können. Mit Wochenend- und Nachtarbeiten ist somit zu rechnen. Bei starken Beeinträchtigungen bzw. Störungen des laufenden Betriebes, behält sich der Bauherr vor gewisse Arbeiten der Firmen einzustellen und zu einem andren kurzfristig bekanntgegebenen Termin weiterführen zu lassen. Umschlusstermine werden spätestens 1 Woche vor Beginn der Arbeiten mit den Beteiligten festgelegt.
Es vorausgesetzt, dass dauerhaft ab Beginn der Rohbauarbeiten im Nord- und Südteil 2 Montagetrupps je mindestens ca. 4 Personen während der Arbeiten vor Ort sind. Je Montagetrupp ist ein deutschsprachiger Obermonteur erforderlich. Zeitweise (s. Anlage zu Vergabeunterlagen „Bauzeitenplan“) müssen diese benannten Montagetrupps deutlich aufgestockt werden, da Arbeiten in mehreren Bauteilen und Geschossen gleichzeitig ausgeführt werden. Es wird hier von mindestens 15 Personen ausgegangen. Der Auftragnehmer hat sich auf diese Montagezeiten einzurichten.
Da die Arbeiten auf engen Raum durchführt werden ist ein durchgehendes Arbeiten in einzelnen Bereichen schwerlich. Hier wird eine gute Koordination mit den anderen am Bau befindlichen Firmen erwartet.