Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die Folgen der Digitalisierung mit verstärkter Nachfrage nach Wohnungsbau und Wirtschaftsflächen fachen den ohnehin schon hohen Flächenverbrauch weiter an. Dies steht im Widerspruch zum flächenpolitischen Ziel der Reduktion der Flächeninanspruchnahme auf unter 30 ha pro Tag bis 2030 und dem Flächenspargebot des BauGB. Unsere klassische Lebensweise zentrenorientierten Wohnens, Lebens und Arbeitens verändert sich derzeit mehr denn je und schafft neue Möglichkeiten, die sich räumlich auf den Nutzungsdruck von Raum und Fläche allerorts auswirkt. Das Ziel des MORO ist die Untersuchung neuer Flächenansprüche in verschiedenen Regionen Deutschlands zur Ermittlung derzeit genutzter und neuer flächensparender Planungsinstrumente als Reaktion auf Suburbanisierung, Pandemie, Klimakrise und Digitalisierung. Dazu gilt es, die regionale Steuerung der Flächeninanspruchnahme durch Regionalplanung und Regionalentwicklung sowie Bauleitplanung in Modellregionen aktuell auszuwerten und analysieren. Ziel sind dabei Verbesserungsvorschläge für bestehende Instrumente und die Entwicklung neuer Handlungsempfehlungen. Als Endprodukt steht eine Webplattform zur Optimierung von Prozessen und Instrumenten für eine flächensparende Regionalentwicklung mit guten Beispielen zu Instrumenten und Prozessen.
Gemäß Leistungsbeschreibung und Ausschreibungsunterlagen