Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 51 ff. HOAI 2013, Lph 1-6 und Besondere Leistung Lph 8.
Neubau einer Wohnanlage mit 2 Gebäuden „südliches Oberwiesenfeld 2. BA“ mit ca. 300 Wohnungen, 1 Kita sowie einer Tiefgarage an der Schwere-Reiter-Straße in München für die Stadibau GmbH.
In 2010 fand der städtebauliche Wettbewerb für die Errichtung des Olympischen Dorfes, sowie des Mediendorfes, ausgelobt durch die LH München und des Landes Bayern, statt.
Für das Areal nordwestlich der Schwere-Reiter-Straße und nordöstlich der Emma-Ihrer-Straße im Münchner Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg wird derzeit der bestehende Bebauungsplan (Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 2053a), auf Grundlage der Entwürfe der damaligen Wettbewerbssieger, geändert.
Dort soll ein modernes und grünes Wohnquartier mit ca. 680 Staatsbedienstetenwohnungen entstehen, das die Stadt mit dem nördlich gelegenen Olympiapark verbindet. Der Bebauungsplan sieht hierfür 4 Riegelbauten mit einer Tiefgarage, 3 Kitas, sowie vereinzelt Flächen für (Klein-) Gewerbe vor.
Die Planer werden parallel zur B-Plan-Erstellung beauftragt.
Gegenstand des Auftrags ist die Tragwerksplanung (Lph 1-6 sowie Besondere Leistung Lph 8) für den nördlichen Bereich des Bebauungsplangebiets.
Die Stadibau ist Bestandshalter des 2. Bauabschnitts und unterliegt entsprechenden Förderrichtlinien nach EOF, München Modell oder KMB.
Das VgV-Verfahren umfasst lediglich den nördlichen Teil des Bebauungsplan-Areals (2. Bauabschnitt) mit den Gebäuden 3 und 4 mit insgesamt bis zu 300 Wohneinheiten (Staatsbedienstetenwohnungen), einer integrierten Kindertagesstätte, sowie allen notwendigen Tiefgaragen-Stellplätzen. Der Stellplatzschlüssel ist 0,8 und es wird von ca. 240 Stellplätzen ausgegangen.
Die beiden Neubauten (Gebäude 3 und 4) können bis zu 8-geschossig (EG + 7 Obergeschosse) geplant werden. Die BGF inkl. Kellerräume und Tiefgarage beträgt in Summe ca. 37 700 m
Die Gebäude sollen in Massivbauweise bzw. Ziegelbauweise weitgehend ohne WDVS errichtet werden. Der Einsatz nachhaltiger Baustoffe, sowie wartungsarmer Konstruktionen ist ein wesentliches Konstruktionsmerkmal unserer Neubauplanungen. Die Gebäude sind teilweise stark lärmbeaufschlagt; eine entsprechende Wohnungsausrichtung, sowie Fassaden- und Lüftungskonzepte sind zentraler Bestandteil der Planung.
Der energetische Standard soll so gewählt werden, dass ein KfW Effizienzhaus 55 oder besser erreicht werden kann. Die sich derzeit auf dem Gelände befindenden Gebäude werden zurückgebaut. Der Abriss und die Baufeldfreimachung sind nicht Auftragsgegenstand.
Termine:
Bauantrag: ca. 3. Quartal 2020
Frühestmöglicher Baubeginn: ca. 4. Quartal 2021
Fertigstellung: frühestens 2. Quartal 2024
Schätzkosten:
KGR 300: Gebäude 3: ca. 23,90 Mio. EUR (netto), Gebäude 4: 24,25 Mio. EUR (netto)
KGR 400: Gebäude 3: ca. 6,88 Mio. EUR (netto), Gebäude 4: 6,96 Mio. EUR (netto).