Für die Erkundung des Baugrundes sollen insgesamt 23 vertikale Kernbohrungen mit durchgehender Kerngewinnung und 10 schwere Rammsondierungen (DPH nach DIN EN ISO 22476-2) ausgeführt werden. 8 dieser Bohrungen werden als Grundwassermessstellen ausgebaut. In 3 Bohrungen werden auch hydraulische Packertests durchgeführt und in 2 Grundwassermessstellen Pumpversuche. Außerdem sollen 3 Bohrungen mit einem optischen Bohrlochscanner befahren werden. Die Bohrungen sind bei einem Enddurchmesser von mind. 146 mm bis zu einer Tiefe von max. 30 m abzuteufen. Für den Pegeleinbau ist das Aufbohren einiger Bohrungen auf mind. 250 mm bis in eine Tiefe von max. 20 m erforderlich. Die schweren Rammsondierungen erfolgen mit einem Spitzenquerschnitt von 15 cm² bis in eine Endtiefe von max. 20 m.
Insgesamt liegen 21 Bohrungen / Sondierungen auf Kampfmittelverdächtigen-Flächen und müssen vorsondiert werden. Vier Bohrungen an der Schleuse Gundelsheim und drei an der geplanten Wendestelle liegen im Flussbett. Hier wird also der Einsatz eines Stelzenpontons, einer Leerverrohrung und bei Kampfmittelverdacht von Tauchern erforderlich.