Das Bezirksamt Lichtenberg von Berlin beabsichtigt am Schulstandort Sandinostraße, 13055 Berlin-Lichtenberg beide bestehenden SK-Bauten, eine Grundschule sowie eine integrierte Sekundarschule (ISS), zu sanieren
und zu erweitern. Die beiden Bestandssporthallen und ein MUR-Gebäude sollen abgebrochen werden. Zwei Dreifeldsporthallen sowie erforderliche Pausen- und Sportfreiflächen sind neu zu errichten.
Hierfür sind Architekten- und Ingenieurleistungen für das Leistungsbild der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI (2021) zu erbringen. Die Leistungen umfassen die Leistungsphasen 2 bis 6 HOAI (2021).
Für die Erweiterung des Doppelstandortes, die Sanierung der beiden 5-geschossigen Schulgebäude jeweils mit
Mensaanbau, der Grundschule am Wilhelmsberg mit Modularem Ergänzungsbau (MEB 21) und der Gutenberg-
Schule als Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe (ISS) sowie den Ergänzungsbau mit 2 neuen
Dreifeldsporthallen nebst erforderlicher Pausen- und Sportfreiflächen am Standort Sandinostraße 10, 13055
Berlin-Lichtenberg sollen Planungsleistungen gem. HOAI (2021) für die Tragwerksplanung gem. § 51 vergeben werden Die Leistungen umfassen die Leistungsphasen 2 bis 6 HOAI (2021). Zunächst wird die Leistungsstufe 1 beauftragt werden.
Das Baufeld hat eine Größe von insgesamt ca. 34.680 m².
Für das bestehende Schulgebäude der Grundschule wird zusammen mit den geplanten 1-5-geschossigen Anbauten und dem bestehenden MEB eine bedarfsgerechte BGF erreicht, Ergänzungsbauvolumen beträgt hier ca. 2.015 m².
Bei der Integrierten Gesamtschule besteht (unter der Prämisse, dass keine Räume der Grundschule mitgenutzt werden) für notwendige Modernisierungen und Funktionsanpassungen im bestehenden Gebäudevolumen sowie 1-5-geschossige Anbauten, ein Ergänzungsbauvolumen in Höhe von rund 10.831,50 m² BGF.
Die Bedarfsdeckung der Sporthallen wird aufgrund des Doppelstandortes mit 2 3-Feldhallen umgesetzt.
Für die Baumaßnahmen sind Gesamtbaukosten nach DIN 276 von ca. 64.000.000 Euro (brutto) vorgesehen.
Die Fertigstellung des neuen Schulstandortes ist für Ende 2028 geplant.
Die Realisierung der Baumaßnahme erfolgt beginnend mit einem offenen zweiphasigen Realisierungswettbewerb (RPW) für Bewerbergemeinschaften aus Architekten/innen und Landschaftsarchitekten/innen.
Der Auftraggeber behält sich die weitere stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsabschnitte als Option bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der ABau.